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Lausitzer Rundschau: Wieder Angriff auf Streitschlichter in U-Bahn Bürger für Bürger

    Cottbus (ots) - Schon wieder ist ein hilfsbereiter Streitschlichter selbst zum Opfer geworden. In der Frankfurter U-Bahn greifen drei angetrunkene junge Frauen einen 51-jährigen Mann an und verletzen ihn schwer. Und wieder eilt keiner der Augenzeugen dem getretenen Mann zu Hilfe - wie vor wenigen Wochen in München: Dort war niemand dem Geschäftsmann Dominik Brunner zur Seite gesprungen, als dieser sich schützend vor eine Gruppe Kinder stellte und von den Angreifern erschlagen wurde. Und wieder werden Rufe nach härteren Strafen, nach mehr Polizei laut. Doch diese werden wie so oft einfach verhallen. Denn in solchen Situationen hilft nicht mehr Staat, sondern mehr Bürgersinn. Wenn alle Passanten in dieser U-Bahn gemeinsam gegen das offensichtliche Unrecht aufgestanden wären, hätte keiner Angst haben müssen, die Schläger keine Chance gehabt. Der Ruf "Wir sind das Volk" hat eine Mauer eingerissen, ein gemeinsames Eintreten "Wir dulden keine Gewalt" würde unser Land sicherer machen. Wie die einstigen Montagsdemonstrationen in Leipzig, Plauen und Berlin beginnt auch diese Bewegung mit den ersten Schritten einzelner Mutiger. Schließen wir uns alle ihnen an.

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