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Lausitzer Rundschau: Die Lausitz und Europa Offene Augen

    Cottbus (ots) - In einer Woche sind Europawahlen. Die Nachricht prangt zwar von übermannshohen Werbetafeln und Laternenpfählen - so wirklich an kommt sie bei der Mehrheit der potenziellen Wähler allerdings nicht. Und das hat nicht nur damit zu tun, dass die Wahlplakate 2009 überwiegend einfallslos und langweilig sind. Vor allem gelingt es der Politik auch nach 20 Jahren Wahlen zum europäischen Parlament nicht, nacherlebbar und nachfühlbar zu vermitteln, was Europa für den Einzelnen, sein Dorf, seine Stadt, sein Land noch so heißt - außer Euro und fehlender Grenzkontrolle. Dabei ist das gar nicht so schwer: Wer mit offenen Augen durch die Lausitz fährt, kann die kleinen azurblauen Fähnchen mit den zwölf fünfzackigen goldenen Sternen vielerorts sehen. Sie kennzeichnen jene Projekte, die mit EU-Geldern gefördert wurden oder werden. Und das ist von den IBA-Terrassen in Großräschen bis zum Medienzentrum in Cottbus eine ganze Reihe. In der Lausitz ist Europa spürbar. Dennoch bleibt die Furcht, dass die Wahlbeteiligung nicht gerade üppig ausfällt. Besonders in Brandenburg. In Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und einigen anderen Bundesländern locken am gleichen Tag wenigstens noch Kommunalwahlen an die Urnen. Die helfen, Politikmüde aufzuwecken.

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