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Lausitzer Rundschau: IBA Fürst-Pückler-Land sucht Symbol für Finale 2010 Sahnehäubchen fehlt

    Cottbus (ots) - Wer mit offenen Augen in der einstigen Braunkohleregion Lausitz unterwegs ist, der kann die Ergebnisse des Landschaftswandels in der Region längst nicht mehr übersehen. Gigantisch der Blick vom "rostigen Nagel" über Geierswalder, Partwitzer und Sedlitzer See; atemberaubend die Führung auf oder das Konzert vor dem liegenden Eiffelturm, der Förderbrücke F.60. Manches, was heute im entstehenden Lausitzer Seenland Realität ist, galt einst als unmöglich. Doch der Anspruch der Internationalen Bauausstellung (IBA) Fürst-Pückler-Land, Unmögliches möglich zu machen, hat im Prozess des Landschaftswandels in der Region mancherorts Berge versetzt. 25.anspruchsvolle Projekte werden zum IBA-Abschluss 2010 präsentiert. Und es wird gesichert, dass sie im brandenburgisch-sächsischen Seenland weitergeführt und vollendet werden. Auf all diese Ergebnisse kann die IBA, die sich auf der Zielgeraden ihres Wirkens auf der größten Landschaftsbaustelle Europas befindet, verweisen. Das ist mehr, als einst erhofft wurde. Und dennoch lässt sich der Eindruck nicht beiseite schieben, dass sich die kreativen Köpfe bei der IBA eher lautlos aus ihrer "Mission Landschaftswandel in der Lausitz" verabschieden könnten. Ihnen fehlt noch das Symbol, das Bild, das dem Besucher des IBA-Finales lange im Gedächtnis bleiben sollte. Die größte Fontäne Deutschlands, eine Flutungsfontäne inmitten des Großräschener Ilse-Sees - eine verlockende Idee. Sie als 26..IBA-Projekt umzusetzen, wäre in dem aufsteigenden Gewässer eine Herausforderung. Davor ist die IBA bisher aber nie zurückgeschreckt. Wenn es ihr mit vielen Partnern gelänge, einen Sponsor zu finden, der den Bau finanziert, dann könnte dieses Projekt der IBA zum Abschluss das oft zitierte Sahnehäubchen aufsetzen.

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