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Lausitzer Rundschau: Das Baskenland vor einem historischen Machtwechsel Adios Unabhängigkeit

    Cottbus (ots) - Die nordspanischen Basken haben den Abspaltungsbestrebungen in ihrer Region eine Abfuhr erteilt. Der bisherige Ministerpräsident des Baskenlandes, Juan Jose Ibarretxe, der das eigenwillige, aber industriestarke Territorium von Spanien abtrennen wollte, verlor die Regierungsmehrheit. Und bezahlte damit die Quittung für seine kompromisslose Separatismuspolitik. Die konfliktträchtige Region steht vor einem historischen Machtwechsel. Und damit vor einer politischen Kursänderung, die ein friedlicheres Zusammenleben verspricht. Erstmals haben die pro-spanischen Parteien im Baskenland unter Führung der erstarkten Sozialdemokraten eine absolute Mehrheit errungen. Ohne den moderaten sozialdemokratischen Spitzenmann, Patxi Lopez, wird nichts mehr laufen. Dies ist eine gute Nachricht für das spanische Königreich. Und für Spaniens Regierungschef José Luis Zapatero. Der sich anbahnende Kurswechsel im Baskenland gilt auch als Frucht von Zapateros Friedens- und Anti-Terror-Politik.

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