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Lausitzer Rundschau: "Nachgerade gefährlich"
Platzeck kritisiert Flath in Debatte um Gleichsetzung von Linkspartei und NPD

    Cottbus (ots) - Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) hat sich in die von Sachsens CDU-Landtagsfraktionschef Steffen Flath entfachte Debatte zur Gleichbehandlung von Linkspartei und rechtsextremer NPD eingeschaltet. "Wer NPD und Linke in einen Topf haut, der verlässt jede vernünftige Argumentationsbasis", sagte Platzeck der in Cottbus erscheinenden "Lausitzer Rundschau" (Freitagausgabe).

    Er könne nur davor warnen, nach einem so groben Schema vorzugehen wie das Flath tue, betonte der Vorsitzende der brandenburgischen SPD. Zwar könne man kritisch zur Linkspartei stehen: "Aber sie ist hier bei uns eine Partei des demokratischen Spektrums, und das sind die Nazis nicht. Auf so einem unsinnigen Vergleich eine Kampagne aufzubauen, halte ich für nachgerade gefährlich", sagte Platzeck mit Blick auf die von der Bundes-CDU für das Wahljahr 2009 geplante Kampagne gegen DDR-Nostalgie.

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