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Lausitzer Rundschau: Danckert kritisiert Bundesregierung für Fernbleiben bei Olympia-Eröffnungsfeier

    Cottbus (ots) - Der Vorsitzende des Sportausschusses im Deutschen Bundestag, Peter Danckert (SPD), hat die Bundesregierung für ihr Fernbleiben bei der Eröffnungsfeier zu den 29. Olympischen Sommerspielen in Peking kritisiert. "Hier sind alle sehr enttäuscht, dass kein offizieller Vertreter aus Deutschland bei der Zeremonie dabei war. Ich verstehe es auch nicht wirklich", sagte Danckert gestern am Rande des Frauen-Fußball-Vorrundenspiels Deutschland - Nordkorea in Tianjin, wie die in Cottbus erscheinende "Lausitzer Rundschau" in ihrer Online-Ausgabe (www.lr-online.de) berichtet.

    "Ich hatte gehofft, dass sich die Kanzlerin anders entscheidet und auf ein Zeichen von ihr gehofft. Gerade die Chinesen legen auf solche symbolischen Gesten großen Wert", erklärte Danckert. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte offiziell aus Termingründen auf die Eröffnungszeremonie verzichtet, Bundespräsident Horst Köhler plant einen Besuch in Peking erst anlässlich der Paralympics.

    Danckert hält sich seit Sonntag zusammen mit seinem Stellvertreter Peter Rauen (CDU) in China zu einem Privatbesuch auf. Am Sonntag reise eine Delegation des Sportausschusses nach Peking, um hier Gespräche zu führen. Laut Danckert ist auch ein Termin mit dem Organisationskomitee BOCOG vereinbart. "Das Thema Menschenrechte werden wir hier nicht mehr anrühren, das haben wir im Vorfeld gemacht", so der Abgeordnete aus dem Dahme-Spreewald-Kreis. Danckert lobte die hohen Sicherheitsstandards: "Alles ist unheimlich präzise vorbereitet, läuft sehr diszipliniert, um nicht zu sagen gedrillt."

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