Bauer Media Group, AUTO ZEITUNG

VW Abgas-Skandal: Neue Software für Dieselmotoren besteht Test der Auto Zeitung
Motor-Update senkt nicht nur Emission, sondern auch den Diesel-Verbrauch

Covder der Auto Zeitung Ausgabe 14/2016 / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/44122 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Bauer Media Group, AUTO ZEITUNG"

Hamburg (ots) - Für die Abgasprobleme bei weltweit mehr als 11 Millionen Fahrzeugen des VW-Konzerns ist eine Lösung in Sicht. Das von VW entwickelte Software-Update wurde jetzt vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) für die Nachrüstung von rund 800.000 VW Passat bestätigt. Den Test der AUTO ZEITUNG hat die freigegebene Nachrüstlösung bestanden: Bei Messungen unter realistischen Bedingungen im Straßenverkehr im sogenannten PEMS-Verfahren lagen die ermittelten Stickoxid-Emissionen deutlich unter den gesetzlich vorgeschriebenen Werten. Bei Verbrauch, Leistung und Motorgeräuschen gab es keine Verschlechterungen. Im Gegenteil: Das Software-Update macht den VW Passat nicht nur sauberer, sondern auch sparsamer.

Im vergangenen Herbst war der VW-Konzern mit einer illegalen Motorsteuerung zur Manipulation der Abgaswerte bei Diesel-Pkw aufgeflogen. Die Schummel-Software erkennt, wenn das Auto einer Emissionsmessung auf einem Rollenprüfstand unterzogen wird und achtet nur dann auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Grenzwerte. In der realen Fahrsituation sind die Abgaswerte dann oftmals deutlich höher. Nach einigen im Umfang geringeren Rückrufen hat die Aufsichtsbehörde jetzt die Korrektur-Software für rund 1,9 Millionen betroffene Fahrzeuge in Deutschland freigegeben, darunter auch rund 800.000 Passat mit dem 140 PS starken 2.0 TDI der Baureihe EA189. Die AUTO ZEITUNG konnte nun bei zwei baugleichen Fahrzeugen testen, welche Auswirkungen die neue Software auf Abgas- und Fahrverhalten hat. Eines der Fahrzeuge stellte VW zur Verfügung, das andere besorgte sich die Fachzeitschrift von einem Gebrauchtwagenhändler.

Deutliche Verbesserung beim NOx-Ausstoß

Mit einer besonderen mobilen Messtechnik (PEMS) ermittelte die AUTO ZEITUNG die Abgas-Emissionen im realen Straßenverkehr. Dazu wurden die Passat-Modelle mehrfach über eine knapp 100 km lange, praxisnahe Strecke rund um Köln geschickt. Das Ziel war es, herauszufinden, ob der NOx-Grenzwert nicht nur auf dem Prüfstand, sondern auch im Fahrbetrieb auf der Straße eingehalten wird. Der NOx-Ausstoß verringerte sich durch die neue Software um 11 bis 22 Prozent. Im derzeit gesetzlichen vorgeschriebenen NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus; Rollenprüfstand) unterboten die beiden Fahrzeuge mit der neuen Software die gesetzliche Vorgabe von 180 mg/km (für Euro-5-Fahrzeuge) mit einem Messwert von unter 150 Milligramm pro Kilometer.

Die neue Software reduzierte zudem den Diesel-Konsum: Beide Fahrzeuge verbrauchten mit der neuen Software 0,5 bis 0,7 l/100 km weniger. Auch beim Fahrspaß müssen Passat-Fahrer künftig keine Einbußen hinnehmen. Das zeigten Dynamik-Prüfungen auf dem AUTO ZEITUNG-Test-Parcours. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h absolvierten beide Fahrzeuge sogar um ein Zehntel schneller als mit der bisherigen Schummel-Software. Bei den Geräuschmessungen gab es keine Auffälligkeiten.

Hinweis für die Redaktionen:

Der vollständigen Artikel findet sich in der aktuellen AUTO ZEITUNG-Ausgabe 14/2016 (EVT: 15. Juni). Die Veröffentlichung ist bei Nennung der Quelle "AUTO ZEITUNG" honorarfrei. Eine aktuelle Cover-Abbildung der AUTO ZEITUNG kann angefordert werden unter katrin.hienzsch@bauermedia.com.

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