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Repräsentative tina-Umfrage: Deutsche bei Fertiggerichten und Fleisch verunsichert - jedoch keine Bedenken bei Süßigkeiten
14 Prozent misstrauen der Lebensmittelindustrie

Hamburg (ots) - 22. September 2015 - Dass die Deutschen beim Thema Ernährung verunsichert sind, ergab eine Umfrage im Auftrag der tina bereits im Juni. Jetzt legt die Frauenzeitschrift nach: Bei welchen Produkten ist die Verunsicherung besonders hoch und was sind die Gründe dafür? Antworten lieferten die 1.002 Befragten der repräsentativen TNS Emnid-Umfrage im Auftrag von tina.

56 Prozent geben an, dass Fertiggerichte (29%) oder Fleisch (27%) sie besonders verunsichern. Dabei finden Frauen (30%) Fleisch besorgniserregender als Männer (24%). Auf Platz 3 landen tierische Produkte im Allgemeinen (18%). Bei folgenden Produkten sind die Deutschen hingegen kaum besorgt: Fisch (5%), Obst oder Gemüse (4%), Süßigkeiten (2%) sowie Milchprodukte (1%). "tina weiß, was gute Ernährung bedeutet. Ein Team von Ernährungswissenschaftlern entwickelt Woche für Woche unsere besten Rezepte", so Chefredakteurin Sabine Ingwersen.

Männer zweifeln an der Lebensmittelindustrie - Frauen haben Angst vor Chemie im Essen

Fast jeder vierte Bundesbürger fühlt sich von zu vielen unterschiedlichen und widersprüchlichen Informationen verunsichert. Aber auch das Vertrauen gegenüber der Lebensmittelindustrie sowie die Angst vor Chemie in Nahrungsmitteln spielen eine große Rolle: Bei den Männern sind es rund 17 Prozent, die kein Vertrauen mehr haben, und 16 Prozent der Frauen fürchten sich vor giftigen Inhaltsstoffen. Immerhin 13 Prozent der Frauen geben an, dass ihnen die Gesetze für Lebensmittel nicht streng genug seien. Verschiedene Siegel und Produktkennzeichnungen, häufige Medienberichte über Lebensmittelskandale und die Herkunft von Lebensmitteln verunsichern die Konsumenten eher weniger.

Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, versteht die Verunsicherung der Verbraucher: "Was drauf steht, muss auch drin sein - und umgekehrt. Deswegen bin ich ein Verfechter von Verbraucherinformationen, und zwar prägnant und verständlich", sagt der CSU-Politiker im Exklusiv-Interview mit der tina. Er selbst vertraue auf die gute Qualität und hohen Standards regionaler Produkte. "Am liebsten kaufe ich beim Metzger nebenan. Wenn man die Leute kennt, ist das ein ganz anderes Vertrauensverhältnis - und auch Einkaufserlebnis. Regionaler Renner bei uns in der Familie sind Bratwürste und Frankfurter Grüne Soße aus der Heimat meiner Frau."

Berliner haben die größten Probleme mit Siegeln und misstrauen der Lebensmittelindustrie -Bayern interessiert die Herkunft von Lebensmitteln

Mehr als ein Drittel der bayerischen Verbraucher findet, dass es zu viele konträre Informationen gibt. Die Baden-Württemberger sind der Meinung, die Gesetze für Lebensmittel seien nicht streng genug (23%). Und jeder fünfte Berliner kann mit den Siegeln und Kennzeichnungen auf Produkten nichts anfangen. Weitere 19 Prozent der Hauptstädter vertrauen der Lebensmittelindustrie gar nicht. Und rund jeder zehnte Bayer ist verunsichert, weil er nicht weiß, wo seine Produkte herkommen.

Bayern in Sorge bei Fertig- und Milchprodukten - Berliner und Norddeutsche bei Fisch

Fast jeder zweite Bayer (39%) ist unsicher, wenn es um Fertiggerichte geht. Und auch bei Milchprodukten liegt ihre Verunsicherung mit 3 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (1%). Fleisch bereitet jedem dritten Menschen in Thüringen und Sachsen (36%) Sorgen. Und die Hauptstädter sind nicht nur bei Fleisch, sondern gleich bei allen tierischen Produkten übermäßig misstrauisch (23%). Dass gerade die norddeutschen "Fischköpfe" - zusammen mit den Berlinern - bei Fisch ihre Zweifel haben, verwundert. Dagegen stellen Süßigkeiten generell kaum Grund für Verunsicherung dar. Außer bei den Menschen in Baden-Württemberg: Hier sind immerhin 7 Prozent misstrauisch gegenüber süßen Speisen.

Neben leckeren und garantiert gelingenden Rezepten unterstützt tina ihre Leserinnen wöchentlich mit nützlichen Experten-Tipps und allem Wissenswerten in Sachen Ernährung. "Uns ist es wichtig, unsere Leserinnen nicht in ihrer Verunsicherung allein zu lassen. Deswegen entscheiden wir jede Woche aufs Neue, mit welchen Themen und Experten wir sie in tina bestmöglich unterstützen können", erklärt Sabine Ingwersen.

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