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"Ich wäre gerne mutiger" Tele 5 - Exklusiv-Interview mit Valerie Niehaus

Flashback - Mörderische Ferien: Jeanette Fielmann (Valerie Niehaus) wird immer wieder von ihrer Vergangenheit eingeholt, seit sie als Kind den Mord an ihren Eltern miterleben musste. "Flashback - Mörderische Ferien", 26.04.2008, 00.15 Uhr Abdruck honorarfrei bei Sendehinweis auf Tele 5 bis 2 Tage nach... mehr

    München (ots) -

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    'Flashback - Mörderische Ferien' auf Tele 5 in der Nacht von Samstag, 26. April auf Sonntag, 27. April, 00.15 Uhr

    Tele 5: Sie haben 2000, ebenso wie Alexandra Neldel, in dem Thriller 'Flashback' mitgespielt. Hatten es zu dieser Zeit die sogenannten Soapstars schwer, an anspruchsvolle Rollen zu kommen?

    Valerie Niehaus: Ich selber hatte nach meiner 'Verbotene Liebe'-Zeit zwei Jahre Abstand in New York, um mich zu besinnen und zur Ruhe zu kommen. Aber es ist sicherlich nicht falsch zu sagen, dass uns Produzenten, Regisseure und Redakteure nicht für intellektuelle Stoffe ausgewählt haben. Wir wurden auch nicht zu Castings eingeladen, um zu zeigen, was wir können.

    Wie ist die Situation heute?

    Es kann sein, dass heute noch bestimmte Jobs nicht zu mir kommen, weil ich in einer Soap mitgespielt habe, aber ich weiß es natürlich nicht genau.

    Haben Sie früher an sich gezweifelt?

    Ja. Selbstzweifel gibt es immer, auch heute noch. Auch Überlegungen wie: 'Das hätte ich auch gerne gespielt' oder 'Warum hat man mich nicht zum Casting eingeladen?'. Das passiert uns Schauspielern doch ständig.

    Wie sind Sie damit umgegangen?

    Je nach Tagesform. Auf der einen Seite lasse ich mich nicht verrückt machen, auf der anderen Seite bin ich auch schon mal neidisch, oder denke: 'Ich wäre auch so gut' und 'Hätte ich doch auch so viel Aufmerksamkeit.' Aber ich versuche, diesen Gedanken nicht so viel Raum zu geben.

    Haben Sie ihre zwei Jahre 'Verbotene Liebe' bereut?

    Nein, nie. Natürlich fragt man sich, was wäre, wenn ich einen anderen Weg gegangen wäre. Schauspielschule, Theater, kleinere Filmproduktionen ...

    Ihre Antwort?

    Ich habe es halt so gemacht. Punkt. Ich war nicht immer zufrieden mit den Rollen, die man mir gegeben hat oder zwischen denen ich mich entscheiden konnte. Aber die Entwicklung, die ich jetzt sehe, ist sehr positiv. Ich bin zufrieden und hoffe, dass es gut weiterläuft. Ich bemühe mich, vorwärts zu kommen in meiner Arbeit wie als Mensch. Ich denke nicht jeden Tag, hättest du doch dieses oder jenes gemacht.

    Nehmen Sie sich schlechte Kritiken zu Herzen?

    Klar denkt man darüber nach. 'Was soll das denn jetzt?' oder 'Das kann ich aber nicht verstehen'. Man ist zutiefst verletzt - aber zeigen Sie mir einen Schauspieler, der anders reagiert. Trotzdem: Ich bin nicht 100%ig davon abhängig, wie man mich beruflich bewertet.

    Sie machen einen ausgeglichenen Eindruck. Sind Sie's?

    Es ist mein Bestreben. Ich mache mir auch viele Gedanken über Gott und die Welt. Es wäre leichter für mich, wenn ich etwas weniger nachdenken würde. Manchmal wünschte ich mir schon, etwas schneller zum Handeln zu kommen. Vielleicht mal einen Schritt daneben machen, aber erstmal diesen einen Schritt machen. Ich kann sehr schnell denken, hab' dann aber wiederum Ängste, mich zu bewegen. Manchmal wäre ich gerne etwas mutiger. Da muss ich noch ein bisschen daran arbeiten.

    Sind Sie skeptisch Fremden gegenüber?

    Nur bei Menschen, die mir mit ausgestreckten Armen entgegenkommen und meinen, alles sei wunderbar. Ich habe keine Angst vor Menschen, gucke aber schon sehr genau hin, bevor ich mich privat öffne. Da brauche ich schon eine Weile.

    Können Sie auch genießen?

    Mein Gott, was denken Sie denn von mir? Natürlich! Ich lebe sehr gerne. Ich hab' halt gewisse Ansprüche an mich und meine Umwelt. Denen möchte ich genügen und manchmal - zugegeben - alles kontrollieren. Aber ich kann auch Dinge akzeptieren, die nicht zu ändern sind und beiße nicht auf Granit in der Hoffnung, eine Nuss zu finden. Das ist meine Art und Weise, mit dem Leben umzugehen.

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