Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

dena-Kongress: Klimaschutz mit Energieeffizienz voranbringen
Kuhlmann: "Angewandte Energiewende und internationale Kooperationen werden an Bedeutung gewinnen."

Berlin (ots) - Mit Blick auf den bevorstehenden UN-Klimagipfel in Paris hat Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), zum Abschluss des 6. dena-Energieeffizienzkongresses die Bedeutung der Energieeffizienz für den Klimaschutz hervorgehoben:

"Klimaschutz heißt: Nicht nur erneuerbare Energien ausbauen, sondern auch Energie so intelligent wie möglich einsetzen. Deshalb ist es richtig, dass Deutschland Energieeffizienz zum Kernziel der Energiewende erhoben hat. Diesen Ansatz können wir auch noch stärker in die internationale Zusammenarbeit tragen, und zwar so praxisnah wie möglich. Mit erfolgreichen Beispielen für angewandte Energiewende kann Deutschland einen wichtigen Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten.

Das Interesse im Ausland an der deutschen Energiewende ist riesengroß. Das erfahren wir immer wieder in unseren Projekten. In China haben wir bereits die Entwicklung von Energieeffizienzstandards für Gebäude unterstützt, den Bau mehrerer Effizienzhäuser begleitet, Herausforderungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien analysiert und Pilotstädte für nachhaltige Urbanisierung an den Start gebracht. In der Ukraine sind wir gerade dabei, Kooperationsprojekte aufzusetzen. Mit Frankreich arbeiten wir im Rahmen einer "Deutsch-Französischen Energieplattform" zusammen, um gemeinsam mit vielen Partnern aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und NGOs Lösungen für die aktuellen energiepolitischen Herausforderungen zu entwickeln. Solche internationalen Kooperationen werden in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Der G7-Gipfel von Elmau und die zurückliegende Debatte über zusätzliche CO2-Einsparungen in Deutschland haben gezeigt: Die Klimapolitik hat den Punkt der Unumkehrbarkeit überschritten. Aus dieser Dynamik heraus ist vieles möglich. Unabhängig vom Ergebnis in Paris sollten wir darauf aufbauen und weiter am Gelingen der Energiewende arbeiten, mit Ideen, Dialog und Zuversicht. Schließlich geht es hier auch um globale Zukunftsmärkte für smarte und saubere Technologien. Wenn diese Märkte richtig Fahrt aufnehmen, wird es spannend. Mit dem dena-Kongress konnten wir darauf bereits einen Vorgeschmack geben."

Beim dena-Kongress trafen am 16. und 17. November rund 65 Referenten und 700 Teilnehmer in Berlin zusammen, um sich über die aktuellen energie- und klimapolitischen Herausforderungen auszutauschen. Im Mittelpunkt standen die Themen Energieeffizienzpolitik, Digitalisierung, Strategien für Energieeffizienz in allen Sektoren, Umsetzung der Energiewende in der Praxis sowie Klimapolitik. Die Teilnehmer kamen aus allen relevanten Branchen. Der nächste dena-Kongress wird am 22. und 23. November 2016 stattfinden. Weitere Informationen unter www.dena-kongress.de.

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