Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit

Im neuen liberal: "Das Wir entscheidet, das Du bezahlt"

Berlin (ots) - Das neue liberal ist ab morgen im Bahnhofsbuchhandel. Schwerpunkt: Die Große Koalition und ihre Regierungsarbeit unter dem Motto "Das Wir entscheidet, das Du bezahlt". Beiträge dazu u.a. von Wolfram Weimer, Karl-Ulrich Kuhlo, Karen Horn und Karl-Heinz Paqué, der sich vor allem mit den Konsequenzen für die Wirtschaft befasst. Ihr werde durch das Rentenpaket "die Leistungsfähigkeit und Erfahrung vieler älterer Menschen entzogen, die wir dringend brauchen, um im demografischen Wandel die Innovationskraft zu erhalten - durch Entlastung der Jungen und zusätzlichen Einsatz der Älteren." Dies werde sich aufs Wachstum auswirken - spätestens gegen Ende des Jahrzehnts, "wenn die große und gut ausgebildete Generation der Babyboomer in Rente geht", schreibt der Dekan für Wirtschaftswissenschaft der Uni Magedeburg.

Wolfgang Gerhardt, Herausgeber von liberal und Vorstandsvorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, befasst sich unter der Überschrift "Der Zauberlehrling" mit Wladimir Putin. Dessen "imperiale Nostalgie" werde Russland teuer zu stehen kommen. "Seine öffentlichen Kassen werden gewaltig strapaziert, das Land steht unter Stress". Man könne nicht über die zahlreichen Vertragsverletzungen hinwegsehen, die Russland mit der Annexion der Krim begangen habe, "auch wenn es in Deutschland viele gibt, die die Verletzung von Völkerrecht anscheinend für nicht so wichtig erachten", schreibt Gerhardt.

Während der Schuldenkrise der vergangenen Jahre ist nicht zuletzt der aufgeblähte Öffentliche Dienst Griechenlands in den Fokus der Kritiker geraten. In der Tat ist im EU-weiten Vergleich Griechenland nach Berechnungen von liberal fast Schlusslicht (Rang 27) unter allen 28 EU-Mitgliedsstaaten, wenn es um die Frage geht, wie hoch der Anteil der Mitarbeiter im Öffentlichen Dienst an der Gesamtzahl der Beschäftigten ist. Deutschland, so die liberal-Erhebung, liegt auf Platz 18 im unteren Mittelfeld. Schlanker Staat heißt es in Finnland (Platz 1), dort beträgt der Anteil der im öffentlichen Dienst Beschäftigten an den insgesamt Beschäftigten 4,5 Prozent. In Luxemburg (Rang 28) sind es 11,2 Prozent, in Deutschland 7 Prozent. (Bezugszeitraum: 4. Quartal 2013).

Außerdem im Heft: Der Historiker Stefan Wolle hat einen fiktiven inneren Monolog Erich Honeckers zu Papier gebracht - was dem Staats- und Parteichef der DDR nach seiner Absetzung durch den Kopf ging. Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland und Mitglied des Vorstands der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit schreibt über das umstrittene Kirchenpapier der FDP aus dem Jahr 1974.

Der Statistiker Walter Krämer stellt zehn gängige politische Milchmädchenrechnungen vor und Jan-Philipp Hein kritisiert telegene Experten mit wenig Expertise aber viel Sendezeit im Fernsehen.

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