BVR Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

Europa zahlt einheitlich - Ab 1. Februar 2016 sind nur noch SEPAÜberweisungen möglich

Europa zahlt einheitlich - Ab 1. Februar 2016 sind nur noch SEPAÃberweisungen möglich
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Berlin (ots) - Anmoderationsvorschlag:

Europa wächst weiter zusammen - zumindest im Zahlungsverkehr: Ende Januar ist endgültig Schluss für die alte Kontonummer und Bankleitzahl, ab 1. Februar sind nur noch die sogenannten SEPA-Überweisungen möglich. Helke Michael berichtet.

Sprecherin: Ab 1. Februar sind innerhalb der Europäischen Union nur noch Überweisungen mit der sogenannten IBAN möglich.

O-Ton 1 (Ralf-Christoph Arnoldt, 0:31 Min.): "IBAN ist Englisch und steht für 'International Bank Account Number'. Die Länge der IBAN ist unterschiedlich, je nach Land, und kann bis zu 34 Stellen betragen. In Deutschland sind es einheitlich immer 22 Stellen. Das heißt, als Erstes kommt das Länderkennzeichen, im Falle Deutschlands immer 'DE'. Dann kommt eine zweistellige Prüfziffer, die Sie vor Übertragungsfehlern bei der Eingabe der IBAN schützt, und im Anschluss daran dann die altbekannte Bankleitzahl und die Kontonummer."

Sprecherin: Sagt Ralph-Christoph Arnoldt vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken und erklärt:

O-Ton 2 (Ralf-Christoph Arnoldt, 0:29 Min.): "Die IBAN-Nummer ist zwar verglichen zur früheren Kontonummer länger, aber da sie sich neben Länderkennzeichen und Prüfziffer aus den bekannten Elementen Bankleitzahl und Kontonummer zusammensetzt, nicht wirklich schwerer zu merken. Aber es gibt auch einen Vorteil: Der BIG, der Business Identifier Code, muss nun für Überweisungen innerhalb der Europäischen Union nicht mehr angegeben werden."

Sprecherin: Im Zweifelsfall helfen einem die Bankangestellten bei Überweisungen vor Ort natürlich gern weiter. Eins können Sie bis zum 1. Februar aber auf jeden Fall noch tun:

O-Ton 3 (Ralf-Christoph Arnoldt, 0:23 Min.): "Alte Überweisungsformulare, falls Sie noch welche zu Hause haben sollten, ausmustern. Ansonsten können Sie dem 1. Februar 2016 äußerst gelassen entgegensehen, denn die meisten Geldinstitute haben die Kontendaten ihrer Kunden sowie Daueraufträge und gespeicherte Überweisungsvorlagen im Online-Banking schon längst automatisch auf das SEPA-Zahlverfahren umgestellt. Außerdem sind natürlich auch alle Software-Produkte der Volksbanken/Raiffeisenbanken fürs Online-Banking schon seit Jahren fit für SEPA."

Abmoderationsvorschlag:

Weitere Infos zum Thema "EU-weit zahlen mit IBAN" ab dem 1. Februar finden Sie im Internet unter bvr.de.

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Pressekontakt:

Melanie Schmergal
Tel.:030/2021 1300
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