Genossenschaftsbanken stärken Stiftungsengagement

Berlin (ots) - Die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken setzt bei ihrem gesellschaftlichen Engagement weiter auf langfristige und nachhaltige Projekte. Dies zeigen die nun ausgewerteten Zahlen zum gesellschaftlichen Engagement. So stärkten die 1.121 Institute im Jahr 2011 vor allem ihr Engagement in Stiftungen. Mit insgesamt 183 Millionen Euro waren die Kreditgenossenschaften dort engagiert. Das sind 43 Millionen Euro mehr als im Vorjahr und rund doppelt so viel wie noch im Jahr 2005 (95 Millionen Euro).

Die genossenschaftliche FinanzGruppe konzentriert sich damit auch im Bereich des gesellschaftlichen Engagements auf eine dauerhafte Förderung der Menschen in der Region. Stiftungen sorgen durch ihre regelmäßigen, kalkulierbaren Erträge für eine dauerhafte und krisenresistente Form der Unterstützung.

Aber auch die direkten finanziellen Zuwendungen (Spenden, Sponsoring, Stiftungserträge) blieben auf einem gewohnt hohen Niveau. So unterstützen die Institute ihre Regionen auf diesem Weg mit insgesamt 120 Millionen Euro. Reduziert wurde hingegen der Umfang der sogenannten geldwerten Zuwendungen (kostenlose Servicedienstleistungen, Sachspenden). Er sank von 13 Millionen auf 5 Millionen Euro.

"Mit ihrem besonderen Engagement im Jahr 2011 zeigen unsere Mitgliedsinstitute, dass sie die im Engagementbericht der Bundesregierung jüngst beschriebene 'Kultur der Mitverantwortung' bereits intensiv und vielseitig leben", sagt Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR). "Das gestiegene Engagement in und für Stiftungen verdeutlicht, dass unsere Banken es sehr ernst mit der langfristigen Förderung der Menschen in ihrer Region meinen."

Alle Zahlen sind Teil des "Berichts über das gesellschaftliche Engagement der Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken 2011", der in Kürze erscheint. Er bildet alle gesellschaftlichen Aktivitäten der genossenschaftlichen FinanzGruppe in Zahlen ab. Der BVR hat die bundesweiten Engagementzahlen im zweiten Quartal dieses Jahres in einer Umfrage unter allen Mitgliedsinstituten zum Engagement 2011 ermittelt.

Analog zu den Vorjahren setzen die Institute weiterhin auf Regionalität (88,6 Prozent), Kundennähe (79,9 Prozent) und Nachhaltigkeit (70,5 Prozent) als zentrale Motive ihrer Engagements. Dabei erreicht das Engagement vorzugsweise Kinder und Jugendliche (89,8 Prozent). Hauptempfänger bleiben örtliche Vereine und Initiativen (90,2 Prozent).

Der "Bericht über das gesellschaftliche Engagement der genossenschaftlichen FinanzGruppe" liefert neben den zentralen Zahlen auch vielfältige Beispiele, wie sich Volksbanken und Raiffeisenbanken für die Menschen in ihrer jeweiligen Region einsetzen. Sie fungieren damit nicht nur als Treiber regionaler Wirtschaftskreisläufe, sondern zugleich als effektive gesellschaftliche Netzwerke. Der Bericht "Soziale Netwerke" erscheint Mitte September. Als blätterbare Version kann er dann unter www.bvr.de > Presse > Jahresberichte > Bericht über das gesellschaftliche Engagement der genossenschaftlichen FinanzGruppe abgerufen werden. Einzelne Printversionen des Berichts können als Presseexemplar unter presse@bvr.de angefordert werden.

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