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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Abschneiden der baden-württembergischen Schüler in der IQB-Studie

Stuttgart (ots) - Auf der Suche nach den Ursachen sind alle Beteiligten daher gut beraten, zur Abwechslung mal keine Weltuntergangsszenarien zu malen und nicht die üblichen Schuldzuweisungen auszupacken. Es wäre auch falsch, wenn die Debatte um die richtige Schulstruktur von vorn beginnt oder die breite Front aus Lehrerverbänden, Elternvertretern und manch einem Bildungspolitiker wieder mal neue Lehrerstellen fordert - getreu dem Motto: viel hilft viel. Das ist nachweislich ein Irrglaube. Dass er sich nirgends so hartnäckig hält wie unter den Schullobbyisten, macht die Sache nicht besser. Kultusministerin Susanne Eisenmann kann man nur wünschen, sich nicht davon lenken zu lassen. Die Kernfragen sind andere: Wie kann die Qualität der Lehrer und des Unterrichts wieder besser werden? Und wie kommt Bildung auch dort an, wo sie tatsächlich gebraucht wird?

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