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Stuttgarter Nachrichten: Libyen

Stuttgart (ots) - Nachdem über den Balkan keine Route mehr führt, werden sich die Katastrophen im Mittelmeer wieder häufen. Die ersten grausigen Anzeichen dafür sind da. Die EU reagiert. Will ihren Marine-Einsatz gegen die Menschenhändler mit Einverständnis der Einheitsregierung an Libyens Küste ausdehnen. Macht sich damit aber wiederum von Politikern abhängig, die ihrerseits von vielen undurchsichtigen Mächten abhängen. Ist also alles falsch, was die EU mit Blick auf Libyen gerade anbahnt? Sicher nicht. Viel schlechter wäre es, die Dinge treiben zu lassen. Aber von der so oft gehörten Losung, man müsse das Flüchtlingsproblem eben dort lösen, wo es entsteht, ist es halt ein extrem weiter Weg zur Lösung. In kaum einem Land der Welt wird das gerade so sichtbar wie in Libyen.

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