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Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu einer EU-Russland-Freihandelszone

Stuttgart (ots) - Die aktuelle Politik der russischen Führung ist nach eigenem Bekunden ausdrücklich nicht auf das Werben um freiwillige auswärtige Partner gerichtet, sondern auf das Durchsetzen angeblich rechtmäßiger imperialer Ansprüche Russlands. Das macht es nicht völlig aussichtslos, aber doch überaus schwierig, nun mit Putins Idee bei Putin durchzudringen. Wobei nicht nur in Berlin selbstkritisch die Frage zu stellen ist, warum man sich dieser Idee erst jetzt ernsthaft nähert. Zu einem Zeitpunkt, an dem diese Initiative - so vernünftig sie sein mag - in Russland als beleidigender Versuch verstanden werden kann, Wohlverhalten zu kaufen.

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