Stuttgarter Nachrichten: IG Metall

Stuttgart (ots) - Die Argumentation der Metaller nach dem Motto, wer mehr Geld in der Tasche hat, kann auch mehr ausgeben, ist nicht von der Hand zu weisen - auch wenn es Unternehmer ungern hören. Wer soll denn Autos, Werkzeuge oder Elektrogeräte kaufen, wenn ihm unterm Strich immer weniger Geld bleibt? Dass sich die Arbeitgeber mächtig über die Forderung entrüsten, gehört zum Ritual des anstehenden Tarifpokers. Wichtig ist jetzt, dass die Verhandlungen nicht unnötig in die Länge gezogen werden. Dann nämlich haben die Unternehmen schnell Planungssicherheit. Und wie wäre es denn, wenn man notleidenden Firmen die Möglichkeit einräumt, Lohnerhöhungen nach hinten zu verschieben, bis sich ihre Lage verbessert hat? In der Tarifrunde 2011 hat das doch schon mal geklappt.

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