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Stuttgarter Nachrichten: zum Abgang von Koch

Stuttgart (ots) - Als ob es sich die CDU erlauben könnte, auf selbstbewusste Gestalter wie Koch zu verzichten. Die Union verliert seit langem Köpfe dort, wo sie der Verlust zurzeit am empfindlichsten trifft - auf dem konservativen Flügel und auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Finanzpolitik. Man muss Koch am Ende seiner parteipolitischen Karriere nicht besser machen, als er ist und war - sein Handeln war selten von Polarisierungen frei, war öfter auf Krawall gebürstet als auf sensiblen Kompromiss aus. Aber Koch stand stets für eine berechenbare Union, gerade weil sein Kampf gegen die Beliebigkeit Ecken und Kanten hatte. Gewiss: Der 52-Jährige lässt keine Lücke zurück, die die Partei nicht füllen könnte. Die Frage ist nämlich eine andere: Was ist, wenn Angela Merkel diese Lücke gar nicht mehr füllen will?

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