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Stuttgarter Nachrichten: zu Hessen

    Stuttgart (ots) - Eine Bestätigung durch den Wähler sieht anders aus. Ein richtiger Wahlsieger aus. Roland Koch bleibt in Hessen Ministerpräsident - aber die schütteren 37,5 Prozent, die er als Spitzenkandidat für seine CDU eingefahren hat, sind wohl eher der politischen Dummdreistigkeit der alten Ypsilanti-SPD zu verdanken als der eigenen Strahlkraft. Nicht mal einen Prozentpunkt hat Hessens CDU im Vergleich zu jenem Wahlfiasko vor einem Jahr aufholen können. Das ist für Koch viel zu wenig. Von den rund zwölf Verlust-Prozentpunkten hat er so gut wie nichts wettgemacht. Die Christdemokraten werden sich - nach dem betretenen Jubel des Wahlabends - in den nächsten fünf Jahren klar werden müssen, ob sie auch in den nächsten Wahlkampf mit Koch ziehen wollen. Es ist absehbar, dass sich auch Koch diese Frage im Lauf der Legislaturperiode stellen wird. Das ist die wohl wichtigste personelle Konsequenz dieser Wahl.

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