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Stuttgarter Nachrichten: zu Gaspreise:

    Stuttgart (ots) - Wer im Land mit Gas heizt, sollte sich warm anziehen. Die Preiserhöhungen, die viele Versorger zum Jahreswechsel angekündigt haben, fallen zum Teil deftig aus. Und das Ende der Fahnenstange ist noch gar nicht erreicht - das verrät einem schon der Blick auf die aktuelle Ölpreisentwicklung. Denn die Preise der Gasgroßhändler und Importeure orientieren sich seit mehr als 40 Jahren am Öl. Die Energieversorger tun so, als sei dies alles ein unabänderliches Naturgesetz. Doch so eisern sind die Regeln nicht, nach denen die Gaspreise zustande kommen. Ein guter Teil der hohen Preise in Deutschland ist nicht zuletzt hausgemacht. Nehmen wir nur das Übergewicht des Eon-Ruhrgas-Konzerns, der zwei Drittel der deutschen Importe kontrolliert: Seine Marktmacht ist nicht vom Himmel gefallen, sondern war politisch gewollt. Kein Wunder, dass sich die Wettbewerbshüter schwer tun, für Gasverbraucher hierzulande so etwas wie einen Markt zu schaffen.

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