EURO Kartensysteme GmbH

Kreditkarten - Umsetzung der EU-Verordnung
Wegfall Auslandseinsatzentgelt zum 1. Juli 2002

    Frankfurt/Main (ots) - Noch müssen die meisten deutschen Urlauber
beim Bezahlen oder Bargeldbezug mit Kreditkarte im Ausland ein
Entgelt für den Auslandseinsatz bezahlen. Dieses beträgt in der Regel
ein Prozent und wird von den Banken und Sparkassen erhoben.
Rechtzeitig zur Urlaubszeit wird die Reisekasse der Karteninhaber
geschont. Im Rahmen einer EU-Verordnung werden zum 1. Juli 2002 unter
anderem die Entgelte für Kreditkartenverfügungen in Euro innerhalb
der EU den Entgelten für Inlandstransaktionen gleichgestellt.
    
    Das bedeutet für Eurocard-Inhaber, dass das Auslandseinsatzentgelt
somit für Transaktionen in Euro in folgenden Ländern nicht mehr
berechnet wird: Belgien, Dänemark, Finnland, Frankreich,
Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg,
Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Spanien. Außerdem:
Guadeloupe, Martinique, Franz. Guayana, Rèunion, Gibraltar, Aaland
Inseln, Azoren, Madeira und die Kanarischen Inseln.
    
    Als ein Unternehmen der deutschen Banken und Sparkassen erbringt
die EURO Kartensysteme Serviceleistungen für die führenden
Kartenzahlungssysteme: Eurocard/MasterCard und die GeldKarte. Das
Marken- und Lizenzmanagement sowie die Akquisition von Eurocard- und
Visa-Vertragspartnern sind Schwerpunkte der Tätigkeit. Zu den Kunden
der EURO Kartensysteme gehören mehr als 3.000 deutsche
Kreditinstitute sowie nahezu 400.000 Handels- und
Dienstleistungsunternehmen.
    
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