Deutsche Wildtier Stiftung

Der Rothirsch - ein Fall für die Rote Liste?
Rotwildsymposium der Deutschen Wildtier Stiftung

    Hamburg (ots) - Vom 30. Mai bis 1. Juni 2002 veranstaltet die Deutsche Wildtier Stiftung in Kooperation mit der T.U. Dresden ein Rotwild-Symposium im Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft (BMVEL) in Bonn mit dem Titel:

    "Der Rothirsch - ein Fall für die Rote Liste?
    - Neue Wege für das Rotwildmanagement".
    
    Zusammen mit der T.U. München und unter Mitwirkung des WWF
Deutschland, der Rotwild-AG des DJV und des ÖJV eröffnen die
Veranstalter eine neue zeitgemäße Diskussion um den Rothirsch und
seinen Lebensraum.
    
    Nur wenige unserer mitteleuropäischen Wildtierarten bewegen und
polarisieren die Fachwelt so sehr wie diese große, in Europa
freilebende Wildtierart. Einerseits sind gebietsweise hohe
Populationsdichten zu verzeichnen, welche die Umsetzung zeitgemäßer
Walbaukonzepte verhindern. Anderseits sind Kriterien für die Aufnahme
des Rothirsches in die Roten Listen zweifellos erfüllt. Letzteres
ergibt sich insbesondere aus der Verdrängung dieser ehemals
flächendeckend vorkommenden Art aus seinen angestammten Lebensräumen
in 125 sogenannte Rotwildgebiete. So sind dem Rothirsch heute nur
noch ca. 20 % seines ursprünglichen Lebensraumes geblieben. Verstärkt
wird diese Verinselung noch durch die fortschreitende Zerschneidung
ursprünglich geschlossener Lebensräume. Die Erarbeitung neuer,
konsensfähiger Management-Konzepte ist daher dringend erforderlich.
    
    In der breiten Öffentlichkeit wird der Rothirsch als einheimisches
Wildtier kaum erlebt, da aufgrund des Wandels seiner Lebensräume nur
noch selten Berührungspunkte mit dem Menschen gegeben sind. Zudem war
die Diskussion in der Fachöffentlichkeit lange durch die mangelhafte
und emotionale Kommunikation zwischen verschiedenen Interessengruppen
geprägt.
      
    Der Focus des Rotwild-Symposiums liegt daher auf folgenden
Punkten:
    
    • Etablierung eines gemeinsamen Forums der verschiedenen
Interessengruppen, der Politik und der Wissenschaft zur Erarbeitung
einer bundesweit koordinierten "Rotwildpolitik" und praktischer
Handlungsempfehlungen.
    
    • Intensivierung und Versachlichung der oftmals mangelhaften und
sehr emotionalen Diskussion um das Thema "Rotwild" unter Einbeziehung
einer breiten Öffentlichkeit.
    
    • Intensive Vernetzung der verschiedenen Forschergruppen und
Erarbeitung integrierender, großräumiger Verbundprojekte.
      
    Angesprochen sind Experten aus Behörden (Forst-, Naturschutz-,
Agrarverwaltung etc.) und Unternehmen (Forstbetriebe, Planungsbüros),
Jäger, Förster, Landwirte und Naturschützer, Vertreter von NGO's,
Umweltpolitiker und Wissenschaftler.

    Auch alle weiteren Interessierten sind herzlich eingeladen.
    
    Start 31. Mai: wissenschaftliches Symposium mit Vorträgen und
einer begleitenden Postersession, d.h. Präsentation
wissenschaftlicher Ergebnisse im Bereich der Rotwildforschung.
    
    Abendempfang der Deutschen Wildtier Stiftung für Gäste des ersten
und zweiten Symposiums-Tages im Senatssaal der Universität Bonn.
        
    1. Juni: Vortragsveranstaltung zu Fragen des Rotwildmanagement und
der Rotwildpolitik mit Beiträgen, die auf ein breites Fachpublikum
zugeschnitten sind. Abschluss mit einer öffentlichen
Podiumsdiskussion.
    
    
    Tagungsbeitrag: 2 Tage    60,- Euro (30,- Mitglieder/Studenten)
                              1 Tag      35,- Euro (20,- Mitglieder/Studenten)
    

ots Originaltext: Deutsche Wildtier Stiftung
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Weitere Informationen und Anmeldung :

Deutsche Wildtier Stiftung
Billbrookdeich 210
22113 Hamburg
rotwildsymposium@DeWiSt.de
www.DeutscheWildtierStiftung.de

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