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Toni Schumacher warnt Real: "Wer uns nicht ernst nimmt, wird bestraft!" Calmund: "Haben eine Siegchance von 20 Prozent"
Nigeria will Toppmöller

München (ots) - Bayer Leverkusens Gegner im Finale der UEFA Champions League heißt Real Madrid. Die Königlichen setzten sich durch ein 1:1 gegen den FC Barcelona durch, nachdem sie das Hinspiel mit 2:0 für sich entschieden hatten. Bayer 04-Manager Reiner Calmund und Torwarttrainer Toni Schumacher verfolgten die Partie im Premiere-Studio. "Barcelona wäre mir im Finale lieber, denn gegen sie haben wir schon einmal gewonnen. Unsere Vorteile gegen Real liegen im Kurzpassspiel, der Disziplin und der Taktik von Klaus Toppmöller", bewertete der Premiere Allstar die Chancen der Rheinländer. "Außerdem verfügt unsere Mannschaft über eine ausgezeichnete Moral. Vielleicht hat man in zwei Spielen gegen Madrid keine Chance, in einer Partie hat man eine große Chance. Wer uns nicht ernst nimmt, wird bestraft!" "Wir haben im Finale eine Siegchance von 20 Prozent", gab sich Manager Calmund bescheiden. "Für uns ist schon die Teilnahme am Endspiel ein Riesenerfolg, und wir können völlig unbelastet aufspielen. Es gibt keine Nationalmannschaft, die in der Offensive mit so vielen Spitzenspielern besetzt ist wie Real Madrid." Reiner Calmund hob die Bedeutung des verletzten Jens Nowotny für die Leverkusener Mannschaft hervor: "Er ist unser Leader, auch wenn er ein Spieler der leisen Töne ist. Er verkörpert, was ein Kapitän verkörpern muss. Nowotny hat sich in den letzten zwei Jahren für Bayer Leverkusen und die Nationalmannschaft immer zu Verfügung gestellt. Oft hat er sich fit spritzen lassen. Nowotny ist mit der Verletzung für seine erstklassige Einstellung bestraft worden. Spieler mit so einem Charakter findet man heutzutage ganz selten." Michael Ballack sagte gegenüber Premiere: "Schon in der Halbzeit bin ich zu Jens hingegangen und habe ihm gesagt, dass wir für ihn siegen. Ich kann nur hoffen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt." Auch Trainer Toppmöller rekapitulierte noch einmal den Champions League-Abend gegen Manchester United: "ManU hat sich nach dem Spiel eine halbe Stunde in der Kabine eingesperrt und keine Interviews gegeben. United war so enttäuscht, wie wir am vergangenen Samstag in Nürnberg. Aber das ist Fußball. Man muss auch anerkennen, wenn der Gegner das eine Tor besser ist." Toni Schumacher fügte hinzu: "Ich ärgere mich, wenn gesagt wird, Manchester habe nicht so gut gespielt. Daran ist vor allem unsere Mannschaft Schuld." "Die Champions League ist der höchste Titel, die Meisterschaft unser größter Wunsch", hielt sich Manager Calmund bei der Vorliebe für einen Wettbewerb bedeckt. Zu möglichen Transfers für die kommende Saison sagte er: "Emerson würde wir gerne wieder verpflichten, denn er ist spielerisch und charakterlich einwandfrei. Aber das Geld haben wir nicht, auch wenn wir Champions League-Sieger werden. Die absoluten Topspieler kann Bayer Leverkusen nicht verpflichten. Generell werden die Preise auf dem Markt runter gehen, denn die Gehälter vor allem für Durchschnittsspieler sind nicht mehr zu vertreten." Erstmals sprach Reiner Calmund im Premiere-Interview über eine Offerte an den Bayer 04-Trainer: "Klaus Toppmöller hat vor ein paar Tagen ein schriftliches Angebot bekommen, die Nationalmannschaft von Nigeria bei der WM zu trainieren. Die Co-Trainer sollen auch mit. Er bekommt Summe x, der Verein Summe y. Er könnte das in seinem Urlaub machen, und wir haben uns auch locker darüber unterhalten. Aber er braucht nach dieser Saison eine Pause. Deshalb sagen wir 'Guck dir mal Nigeria schön in Fernsehen an, aber als Trainer lassen wir mal die Finger davon'. Toni Schumacher hätte Nigeria gerne mittrainiert." ots Originaltext: Premiere Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen: Arne Reinbold Premiere Sport-PR Tel.: 089/9958-6366 arne.reinbold@premiere.de Original-Content von: Sky Deutschland, übermittelt durch news aktuell

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