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Toppmöller trotz Niederlage zufrieden: "Wir haben eine Riesen-Hinrunde gespielt!"
Brehme über Schiedsrichter Wagner: "Man müsste den aus dem Verkehr ziehen!"

    München (ots) - Herbstmeister Bayer Leverkusen kann trotz der
1:3-Niederlage in Wolfsburg auf dem ersten Tabellenplatz überwintern.
Bayer-Trainer Klaus Toppmöller zog gegenüber PREMIERE WORLD eine
positive Bilanz: "Wenn man von den letzten Spielen absieht, haben wir
eine Riesen-Hinrunde gespielt und sind aus eigener Kraft Herbst- und
Wintermeister geworden." Die Niederlage gegen Wolfsburg hakte der
Bayer-Coach schnell ab: "Es waren heute widrige Bedingungen, aber das
soll keine Ausrede sein. Wir waren heute in allen Belangen unterlegen
und haben völlig verdient verloren." Die Bayer-Truppe musste in
Wolfsburg auf fünf Stammspieler verzichten, und "da sieht man eben,
dass die Qualität dahinter etwas abbricht", erklärte Toppmöller die
Niederlage.
    
    Wolfsburgs Coach Wolfgang Wolf zeigte sich nach dem Abpfiff im
PREMIERE WORLD-Interview mit der Leistung seines Teams hoch
zufrieden: "Wir haben heute ein fantastisches Spiel gemacht und
völlig verdient gewonnen. Es hat mich begeistert, dass die Mannschaft
den absoluten Siegeswillen hatte. Wir sind als Einheit aufgetreten,
die Mannschaft war mit Herz und Willen dabei." Zum vierten Mal in
Folge traf VfL- Stürmer Tomislav Maric im Doppelpack. "Ich bin an
einem Punkt angelangt, wo ich mir keine Gedanken mehr mache, sondern
einfach nur drauf los spiele", erklärte der Kroate sein
Erfolgsrezept.
    
    In Kaiserslautern drehte 1860 München nach einem 0:1 in Unterzahl
noch das Spiel in einen 3:1-Auswärtssieg. Für Diskussionen sorgte vor
allem die Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Lutz Wagner.
FCK-Trainer Andreas Brehme machte gegenüber PREMIERE WORLD seinem
Ärger Luft: "Es war eine bodenlose Frechheit, was der Schiri
gepfiffen hat. Das war nie und nimmer ein Elfmeter. Er hat ja auch
Wolfsburg - Schalke schon verpfiffen." Der Weltmeister von 1990
ärgerte sich weiter: "Normalerweise sage ich nichts gegen
Schiedsrichter, aber was der pfeift. Normalerweise müsste man den aus
dem Verkehr ziehen."
    
    Den Spielern von 1860 München war die Freude über den vierten
Auswärtssieg in Folge spürbar anzumerken. Icke Hässler zeigte sich
zufrieden mit dem Spiel des Teams: "Wir haben mit zehn Mann das Spiel
gedreht, noch 3:1 gewonnen. Hut ab vor der Truppe, die
aufopferungsvoll gekämpft hat." KICK-Star des Spiels, Martin Max,
bemerkte eine "unglaubliche Leistung der Mannschaft" und zog eine
versöhnliche Bilanz der Hinserie: "Wir können mit dem Abschluss
zufrieden sein. Nachdem wir schlecht gestartet sind, haben wir jetzt
eine gute Serie hingelegt. In der momentanen Verfassung, wie die
Mannschaft spielt, traue ich ihr noch einiges zu."
    
    
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