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PREMIERE WORLD Fußball /Rummenigge zum Kehl-Transfer: "Es gibt einen klar fixierten Vertrag."
Uli Hoeneß fordert den Freiburger auf: "Er muss endlich die Wahrheit sagen!"

    München (ots) - Die Titelaspiranten aus Dortmund und München kamen
beide am letzten Spieltag vor der Winterpause nicht über ein
Unentschieden hinaus. Dortmund erkämpfte sich ein 2:2 in Nürnberg,
Gladbach ertrotzte sich ein torloses Remis in München. Thema in der
PREMIERE WORLD KONFERENZ war aber auch der Transferstreit um
Sebastian Kehl. Der Vize-Präsident des FC Bayern, Karl-Heinz
Rummenigge, deutete Gesprächsbereitschaft gegenüber dem
Jungnationalspieler an: "Es wäre an seinem Berater und seinem Vater,
jetzt reinen Tisch zu machen, um die Geschichte nicht noch endgültig
eskalieren zu lassen. Das Schlimmste für die Partei Kehl wäre, wenn
man sich vor Gericht sehen würde, denn dann würden Dinge ausgetragen,
die nicht gut für den Profifußball sind. Wir sind sofort
gesprächsbereit, wenn Kehl das will."
    
    Rummenigge untermauerte die Ansprüche des FC Bayern: "Aus unserer
Sicht ist die Sache klar. Es gibt einen klar fixierten Vertrag. Es
ist Geld geflossen. Wenn man das nach fünf Monaten inklusive Zinsen
zurückschickt, dann ist das sehr schmunzelnd bei uns zur Kenntnis
genommen worden, ändert aber nichts daran, dass wir eine klare
Vereinbarung haben."
    
    Bayern-Manager Uli Hoeneß appellierte an die Moral des
Freiburgers: "An dem Tag, wo der Spieler erklärt, ich habe dem FC
Bayern zugesagt, und ich möchte nicht zum FC Bayern gehen, sind wir
bereit, mit ihm über anderes zu reden. Solange er immer rumeiert,
werden wir unser Recht verlangen. Es wird sich zeigen, ob Sebastian
Kehl die Würde hat, diesen Schritt zu machen. Er muss endlich die
Wahrheit sagen! Nämlich, dass es überhaupt keinen Zweifel gibt, dass
er uns eine absolut hundertprozentige Zusage gegeben hat, dass er am
1. Juli 2002 oder 2003 zum FC Bayern kommt. Wenn das klar ist, können
wir über alles weitere reden."
    
    Zur Zukunft des Jungnationalspielers äußerte hingegen Dortmunds
Präsident Dr. Gerhard Niebaum: "Laut Spieler und Berater ist es so,
dass sicherlich Gespräche geführt wurden, aber dass es noch zu keinem
Vertragsabschluss gekommen ist."
    
    Weitere Stimmen gegenüber PREMIERE WORLD:
    
    Zur Leistung des seit nunmehr sechs Spieltagen sieglosen deutschen
Meisters resümierte Bayern-Trainer Ottmar Hitzfeld: "Natürlich bin
ich unzufrieden, sauer und enttäuscht über das letzte Saisonspiel.
Aber man muss betrachten, was die Mannschaft in diesem Jahr geleistet
hat, die Saison hat sehr viel Kraft gekostet. Die Mannschaft war
müde, es war keine Lockerheit mehr da und wir kamen nicht ins Spiel."
    
    Auch Robert Kovac zeigte sich selbstkritisch: "Wir hatten zu wenig
Torchancen und die wenigen machen wir nicht rein. Natürlich fehlt die
Frische. Man muss dann halt versuchen, das Spiel über den Kampf zu
gewinnen. Das gelingt uns derzeit nicht."
    
    Nach dem Spiel gegen Dortmund zeigte sich Nürnbergs Trainer Klaus
Augenthaler enttäuscht aber auch zuversichtlich: "Es hat die
Cleverness gefehlt, das 2:0 nach Hause zu schaukeln. In den letzten
Wochen haben wir uns kontinuierlich gesteigert. Nach einer guten
Vorbereitung und mit dieser Leistung werden wir sicher nicht
absteigen."
    
    Auch BVB-Coach Matthias Sammer lobte den Aufsteiger: "Nürnberg ist
nicht so schlecht, wie es der Tabellenplatz aussagt. Insgesamt waren
wir nicht kompakt genug. Nürnberg hat deshalb verdient geführt. Am
Ende müssen wir dann klar gewinnen. Uns fehlen jetzt zwei Punkte."
    
    Über die Leistungen Jürgen Röbers als Trainer bei der Hertha aus
Berlin zog Teamchef und PREMIERE WORLD ALLSTAR Rudi Völler eine
durchweg positive Bilanz: "Jürgen hat ganz tolle Arbeit geleistet in
den sechs Jahren.  Zu Zeiten, als die Mannschaft noch nicht so gut
war, wie sie im Moment ist, hat er alles aus ihr herausgeholt. Ich
glaube, in seiner Zeit in Berlin hat er sich einen sehr guten Namen
gemacht im Trainergeschäft. Selbst wenn er nicht bleiben sollte, wird
er ganz schnell wieder auf irgendeiner Fußballbühne zu sehen sein."
    
    
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