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JOY Porträt mit Gerald Butler (40) "Eine Frau wäre ganz hilfreich!"

    München (ots) - Hollywoods neuer Senkrechtstarter kommt aus Schottland: Gerard Butler (40). Im JOY Porträt spricht er über seinen Ruf als Womanizer, Kinderpläne und Jennifer Aniston. Er spielt in seinem neuen Thriller "Gesetz der Rache" einen Psychopathen, der auf grausame Art und Weise Menschen tötet, um dadurch den Mord an seiner Frau und Tochter zu rächen. Warum setzt er mit diesem Film sein Image als Held bzw. Liebhaber aufs Spiel? "Das war ursprünglich anders geplant. Als Produzent des Films hatte ich Probleme, diese Rolle zu besetzen. Jamie Foxx wollte zwar auf jeden Fall mitspielen, war aber nur an der Rolle des Staatsanwalts, dem "good guy", interessiert. "Okay, dann übernehme ich den Part", scherzte ich - und dann gab es für mich kein Zurück mehr. Jetzt bin ich stolz darauf! Die Rolle ist für mich eine ähnliche Herausforderung wie die des Hannibal Lecter für Anthony Hopkins." Für diesen Part engagierte er erstmals einen Schauspiellehrer. Hätte er den Staatsanwalt gespielt, wäre das wohl nicht nötig gewesen, da er ja ausgebildeter Jurist ist. Wollte er nicht mal Rechtsanwalt werden? "Gott sei Dank ist daraus nichts geworden, weil ich bei einer großen Kanzlei in Edinburgh rausgeschmissen wurde. Bis dahin war ich ein Senkrechtstarter: Ich hatte einen tollen Job in einer begehrten Firma, war aber todunglücklich. Deshalb trank ich viel Alkohol und ging oft nicht zur Arbeit - bis ich deshalb gefeuert wurde. Es fiel mir sehr schwer, an diesem Abend meine Mutter anzurufen, um ihr zu sagen, dass meine Karriere als Rechtsanwalt zu Ende sei." Wie kam es, dass er nach seinem Rauswurf Schauspieler wurde? "Beim Filmfest in Edinburgh sah ich zufällig das Theaterstück "Trainspotting" und mein Herz ist bei der Vorstellung, darin mitzuspielen, förmlich gehüpft. Ich packte meine Koffer und zog ohne Zukunftspläne nach London. Eines Tages hörte ich, dass die Hauptrolle in "Trainspotting" neu besetzt werden sollte. Ich hatte keinen Agenten, nur ein kleines Foto von mir, auf dessen Rückseite ich meine Nummer kritzelte. Tatsächlich konnte ich den Regisseur auch überzeugen! Ein Jahr später trat ich mit dem Stück in Edinburgh auf und alle meine Kollegen von der alten Firma kamen vorbei. Sie waren begeistert!" Seinen großen Durchbruch hatte er 2007 mit dem Kriegsfilm "300". Seitdem wird er als Sexsymbol gefeiert. Wie fühlt sich das an? "Es ist total bizarr. Seit ich in Hollywood als Womanizer gelte, werden mir ständig Affären angedichtet - allein im letzten Jahr mit zehn verschiedenen Frauen. Nur eine davon stimmt. Ich kann problemlos mit 100 männlichen Freunden unterwegs sein, aber kaum werde ich mit einer Frau gesehen, hagelt es Schlagzeilen. Momentan bin ich angeblich mit Jennifer Aniston zusammen. Seit wir zusammen "The Bounty" drehen, dichtet die Presse uns ein Verhältnis an." Er ist gerade 40 geworden. Bisher war er weder verheiratet noch führte er je eine längere Beziehung. Tut er sich schwer mit Frauen? "Was ich jetzt sage, klingt nicht nach einem Sexsymbol: Ich stelle mich im Umgang mit Frauen äußerst ungeschickt an. Vielleicht, weil meine Mutter mich alleine großgezogen hat. Mein Vater verspielte unser ganzes Geld und ging irgendwann bankrott. Deshalb musste unsere Familie eines Nachts Hals über Kopf nach Kanada fliehen. Meine Mutter war damals mit mir im fünften Monat schwanger. Kurz nach meinem zweiten Geburtstag ließ er uns dann im Stich. Es heißt, dass Männer, die ohne Vater aufwachsen, Bindungsschwierigkeiten haben." Was für eine turbulente Kindheit! Gibt es heute noch Dinge, mit denen er zu kämpfen hat? "Da weiß ich gar nicht, womit ich anfangen soll. Ich fühle mich durchlöchert von Unsicherheiten. Ich bin ein Süchtiger auf verschiedenen Ebenen. Zwar habe ich das Trinken und Rauchen aufgehört, aber neuerdings schiebe ich immer alles auf. Damit vergeude ich viel Zeit. Das muss sich ändern! Ich habe zwar ein tolles Leben, führe aber viel zu oft einen Boxkampf gegen mich selbst." Will er eigentlich mal Kinder? "Ja, so langsam wird es Zeit. Eine Frau an meiner Seite zu haben, wäre bei diesem Projekt aber ganz hilfreich (lacht )."

    Das ausführliche Porträt mit Gerald Butler erscheint in der aktuellen JOY.

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