Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft e.V.

Verbrauchernah, spannend und informativ - für beide Seiten: Stand der Geflügelwirtschaft auf der Grünen Woche ein voller Erfolg

Berlin (ots) - Der Familienvater, der gemeinsam mit seiner Tochter das überdimensionale Puzzle mit dem Bild von Puten zusammensetzt. Das ältere Paar, das sich auf der Bank eine Pause vom Messetrubel gönnt und interessiert den Film zur Geflügel-Charta anschaut. Der kleine Junge, der begeistert die Legehennenküken beobachtet und seine Mutter sogleich auf Unterschiede zu den etwas größeren Putenküken aufmerksam macht: Umfassende Einblicke in die moderne Haltung von Hähnchen, Puten, Enten, Gänsen und Legehennen hat der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) in den vergangenen zehn Tagen mit seinem Messestand auf dem ErlebnisBauernhof der Internationalen Grünen Woche (IGW) gegeben. Und dabei umgekehrt auch spannende, teilweise neue Einblicke in die Sichtweisen der Messebesucher gewonnen - durch persönliche Gespräche mit den tausenden Standbesuchern, aber auch mit einer Verbraucherumfrage zu verschiedenen Aspekten der deutschen Geflügelwirtschaft.

Ein zentrales Ergebnis der - nicht repräsentativen - Umfrage: Geflügelfleisch ist für die Befragten ein sehr wichtiger oder wichtiger Bestandteil ihrer Ernährung (das sagen 82,6 Prozent der insgesamt rund 1.200 Befragten). Und die deutsche Herkunft des Geflügelfleisches ist ein wichtiges Kriterium für die Einkaufsentscheidung im Supermarkt: Rund 81 Prozent der befragten Messegäste geben an, bewusst auf die deutsche Herkunft des Geflügelfleisches zu achten. "Das ist für uns ein schönes Ergebnis, ein spannender Einblick in das Stimmungsbild der Messebesucher", sagt ZDG-Geschäftsführer Dr. Thomas Janning. "Es zeigt: Wir erzeugen ein beliebtes Lebensmittel und der Verbraucher weiß die hohen deutschen Standards in der Geflügelhaltung zu schätzen."

Für die Geflügelwirtschaft ist vor allem ein Ergebnis der Umfrage besonders spannend: Während die Befragten beim Einkauf im Supermarkt auf die deutsche Herkunft achten (81 Prozent der Befragten), tun sie dies beim Essen in Restaurants, Kantinen oder Mensen nicht (65,3 Prozent der Befragten) - und zwar schlicht, weil sie es gar nicht können. Von etlichen Messebesuchern als nachteilhaft empfunden wurde die fehlende Herkunftskennzeichnung im Bereich der Außer-Haus-Verpflegung. Logische Konsequenz: Überwältigende 94 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, dass es künftig auch in Restaurants klare Informationen zur Herkunft des Geflügelfleisches geben sollte. Diese Ergebnisse wertet Dr. Thomas Janning als "klares Indiz dafür, dass die von uns als Geflügelwirtschaft geforderte Ausweitung der Kennzeichnung auch vom Verbraucher für sinnvoll und notwendig gehalten wird".

Auch die Geflügel-Charta mit dem erklärten Ziel der deutschen Geflügelwirtschaft "Wir wollen das beste Geflügelland der Welt sein" war Thema der Umfrage. Und die Ergebnisse zeigen, dass dieses Ziel zwar für durchaus ambitioniert, aber nicht für vollends unerreichbar gehalten wird: 61,7 Prozent halten die Zielerreichung für realistisch, 15 Prozent gar für sehr realistisch. Im gleichen Kontext zu sehen sind die Umfrageergebnisse für die Einschätzung der deutschen Haltungsstandards, die ein positives Bild von der deutschen Geflügelwirtschaft widerspiegeln: 68,3 Prozent der befragten Standbesucher sind der Auffassung, die Haltungsbedingungen in Deutschland seien besser als im Ausland, 66,1 Prozent bewerten die deutsche Geflügelwirtschaft als positiv oder eher positiv. "Wir freuen uns über dieses Vertrauen der Verbraucher in unsere Arbeit", sagt ZDG-Geschäftsführer Janning zu den Umfrageergebnissen. "Und wir nehmen das als Ansporn, weiter an uns zu arbeiten."

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