Statistisches Bundesamt

DESTATIS: SPERRFRISTMELDUNG: Freigabe Freitag, 21.12.2001, 08:00 Uhr
Erzeugerpreise im November 2001 nur um 0,1 % gestiegen

ACHTUNG SPERRFRISTMELDUNG: Freigabe Freitag, 21.12.2001, 08:00 Uhr Wiesbaden (ots) - Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, lag der Erzeugerpreisindex gewerblicher Produkte im November 2001 um 0,1% höher als im November 2000. Dies ist die geringste Preissteigerung seit September 1999 (- 0,5%). Im April 2001 hatte die Jahresveränderungsrate noch + 5,0% betragen und ist seither deutlich rückläufig. Im Vergleich zum Vormonat ist der Index im November 2001 um 0,3% gefallen. Auch im November 2001 hat sich der Preisrückgang bei Mineralölerzeugnissen fortgesetzt. Gegenüber dem Oktober 2001 gaben die Preise nochmals um durchschnittlich 4,7% nach und lagen somit um 16,9% unter dem Vorjahresniveau (darunter Superbenzin - 8,5%, Diesel - 11,6%, leichtes Heizöl - 35,3%, schweres und mittelschweres Heizöl - 35,0%, Flüssiggas - 40,1%). Ohne Berücksichtigung der Mineralölerzeugnisse stieg der Erzeugerpreisindex binnen Jahresfrist um 1,0 %. Bei anderen Energieträgern hat sich die Preissituation ebenfalls weiter entspannt: Gegenüber dem Vorjahr waren im November 2001 zwar elektrischer Strom (+ 1,9%) und Erdgas (+ 4,4%) noch teurer, seit August bzw. Juli 2001 sind jedoch auch diese Preise kontinuierlich gefallen. Starke Preiserhöhungen wurden im November 2001 gegenüber dem Vorjahresmonat unter anderem bei folgenden Gütern festgestellt: Raffinierte Pflanzenöle (+ 22,5 %), Fischerzeugnisse (+ 21,5 %), Zeitungsdruckpapier (+ 13,8 %), Käse und Quark (+ 10,3 %), Apparate zum Filtrieren und Reinigen von Gasen (+8,3 %), Dachsteine aus Beton (+ 7,0 %), Fleisch und Fleischerzeugnisse (+ 6,3 %), Druck von Zeitungen und periodischen Druckschriften (+ 6,0 %), Drahtwaren (+ 6,0 %), fotochemische Erzeugnisse (+ 5,1%), Zentralheizungskessel (+ 5,1 %), Sanitärarmaturen (+ 4,9%), Futtermittel für Nutztiere (+ 4,8%), pharmazeutische Erzeugnisse (+ 4,5%) sowie Teigwaren (+ 4,0 %). Billiger als vor Jahresfrist waren im November 2001 unter anderem: Organische Grundstoffe und Chemikalien (- 14,9 %), PVC (- 10,2%), Walzstahl (- 10,1 %), Butter (- 8,0 %), Wellpapier und Wellpappe (- 7,3 %), Nichteisenmetalle und Halbzeug daraus (- 7,0 %), Universalwaschmittel (- 5,5%), elektronische Bauelemente (- 4,0 %), Nadelschnittholz (-3,5%), Röstkaffee (- 3,2 %) sowie isolierte Elektrokabel (- 2,7%). Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz) Deutschland Veränderung gegenüber Veränderung Jahr / Monat Vorjahres- gegenüber 1995 = 100 zeitraum Vormonat % 1996 D 98,8 - 1,2 - 1997 D 99,9 + 1,1 - 1998 D 99,5 - 0,4 - 1999 D 98,5 - 1,0 - 2000 D 101,8 + 3,4 - 2000 November 103,9 + 4,7 + 0,2 Dezember 103,6 + 4,2 - 0,3 2001 Januar 104,4 + 4,6 + 0,8 Februar 104,7 + 4,7 + 0,3 März 104,9 + 4,9 + 0,2 April 105,4 + 5,0 + 0,5 Mai 105,6 + 4,6 + 0,2 Juni 105,7 + 4,3 + 0,1 Juli 105,2 + 3,1 - 0,5 August 105,1 + 2,7 - 0,1 September 105,2 + 1,9 + 0,1 Oktober 104,3 + 0,6 - 0,9 November 104,0 + 0,1 - 0,3 ______________________ D = Jahresdurchschnitt Weitere Angaben enthält der Monatsbericht für November 2001 der Fachserie 17, Reihe 2 (Verlag Metzler-Poeschel, Verlagsauslieferung SFG-Servicecenter Fachverlage GmbH, Postfach 43 43, 72774 Reutlingen, Telefon: 07071/93 53 50, Telefax: 07071/93 53 35, E-Mail: destatis@s-f-g.com, Bestell-Nr. 2170200-01111. Ausgewählte aktuelle Indizes und Preise sind auch online im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/shop erhältlich. Weitere Auskünfte erteilt: Klaus Pötzsch, Telefon: (0611) 75-2444, E-Mail: erzeugerpreise@destatis.de ots-Originaltext DESTATIS, Statistisches Bundesamt Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an: DESTATIS, Statistisches Bundesamt Pressestelle Telefon:(0611) 75-3444 Email:presse@destatis.de Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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