Statistisches Bundesamt

DESTATIS: Telekommunikationsdienstleistungen im Oktober 2001 um 2,9% billiger als im Vorjahr

    Wiesbaden (ots) - Wie Destatis, das Statistische Bundesamt, mitteilt, lagen die Preise für Telekommunikationsdienstleistungen aus Sicht der privaten Haushalte im Oktober 2001 im Vergleich zum Oktober 2000 um 2,9 % niedriger. Im September 2001 und August 2001 waren diese Preise im Vorjahresvergleich um 3,2 % bzw. 3,7 % zurückgegangen. Gegenüber dem September 2001 ist der Gesamtindex um 0,1 % gesunken.

  Je nach Teilmarkt sind allerdings beträchtliche Unterschiede in der Preisentwicklung festzustellen.

  Die Preise für Telefondienstleistungen im Festnetz lagen im Oktober 2001 um 0,1 % höher als im Oktober 2000. Während Auslandsgespräche um 0,3 % billiger als im Vorjahr waren, erhöhten sich die Preise für Inlandsferngespräche um 1,3 %. Die Preise für Ortsgespräche und die Anschluss- und Grundgebühren sind dagegen im Vergleich zum Vorjahr unverändert geblieben.

  Das Mobiltelefonieren war im Oktober 2001 um 5,5 % billiger als im Oktober 2000. Gegenüber dem Vormonat sanken die Preise um 0,6 %.

  Für die Internet-Nutzung betrug der Preisrückgang im Oktober 2001 18,8 % gegenüber dem Vorjahr. Von September 2001 auf Oktober 2001 stiegen die Preise für die Internet-Nutzung um 0,8 %. Damit hat sich die Internet-Nutzung im Vormonatsvergleich erstmals seit Beginn der Berechnung im Januar 2000 leicht verteuert.

  Diese Informationen sowie eine Methodenbeschreibung des neuen Preisindex für die Internet-Nutzung sind auch online im Statistik-Shop des Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/shop erhältlich.

Weitere Auskünfte erteilt:Andreas Martin, Telefon: (0611) 75-2629, E-Mail: Andreas.Martin@destatis.de

ots-Originaltext: DESTATIS, Statistisches Bundesamt
Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de

Rückfragen bitte an obigen Ansprechpartner oder an:


DESTATIS, Statistisches Bundesamt
Pressestelle
Telefon: (0611) 75-3444

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Statistisches Bundesamt

Das könnte Sie auch interessieren: