Statistisches Bundesamt

StBA: Seefrachtraten im August 2001

Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, lag der Index der Frachtraten in der Linienfahrt im August 2001 um 8,1 % unter dem Vorjahresniveau; damit ist der Index erstmals seit August 1999 (- 0,9 %) zurückgegangen. Im Juli 2001 und Juni 2001 hatte die Jahresveränderungsrate noch + 2,4 % bzw. + 3,0 % betragen. Der Wechselkurs des US-Dollars gegenüber dem Euro sank von Juli auf August 2001 um 4,4 % und lag im August 2001 um 0,4 % über dem Vorjahresniveau. Von Juli auf August 2001 ging der Index der Frachtraten in der Linienfahrt um 4,6 % zurück. In der Fahrtregion Asien/Australien schwächte sich das Ratenniveau um 6,9 % ab. Auch in der Amerika- und Afrikafahrt gaben die Frachtraten gegenüber den Vormonatswerten mit - 4,0 % bzw. - 3,1 % weiter nach. In der Europafahrt sanken die Raten um 0,5 %. Im Vergleich zum August 2000 wurden für die Fahrtgebiete Europa (+ 1,2 %), Afrika (+ 2,7 %) und Amerika (+ 4,9 %) höhere Frachtraten erzielt. Die Raten in der Fahrtregion Asien/Australien sanken dagegen binnen Jahresfrist um 23,6 %; für diese Fahrtregion wurde ein derart niedriges Ratenniveau zuletzt im ersten Quartal 2000 ermittelt. Für den Index der Charterraten in der Tramp-Trockenfahrt wurde im August 2001 im Vergleich zum Vorjahr ein deutliches Minus von 36,5 % ermittelt. Von Juli auf August 2001 sank der Index der Charterraten in der Tramp-Trockenfahrt um 22,7 %. Die durchschnittliche Worldscale-Meßzahl in der Tramp-Tankerfahrt ermäßigte sich im August 2001 gegenüber Juli 2001 um 3,4 %. Die vollständige Pressemitteilung, incl. Tabelle, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.statistik-bund.de zu finden. Weitere Auskünfte erteilt: Andreas Martin, Telefon: (0611) 75-2629, E-Mail: andreas.martin@statistik-bund.de ots Originaltext: Statistisches Bundesamt Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt Pressestelle Telefon: (0611) 75-3444 Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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