Statistisches Bundesamt

StBA: Binnenschifffahrt leicht unter Vorjahresniveau

Wiesbaden (ots) - Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes wurden in den Monaten Januar bis April 2001 in der Binnenschifffahrt in Deutschland 77 Mill. t Güter transportiert, 1 % weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Die Transportleistung - das Produkt aus beförderter Gütermenge und Transportweite im Inland - verringerte sich um 3 % auf 20,9 Mrd. Tonnenkilometer. Bei der Beurteilung der Entwicklung ist zu berücksichtigen, dass die Binnenschifffahrt im Vorjahr ein außerordentlich hohes Ergebnis erzielt hatte. Zudem war im März diesen Jahres die Schifffahrt auf den Flüssen auf Grund von Hochwasser nur eingeschränkt möglich. Gegenüber dem Vorjahr erheblich zugenommen hat der Transitverkehr über deutsche Wasserstraßen (+ 11 %). Ebenfalls angewachsen ist die wichtigste Hauptverkehrsverbindung, die Transporte von ausländischen zu deutschen Häfen (+ 4 %). Erhebliche Rückgänge verzeichneten dagegen der grenzüberschreitende Versand (- 9 %) und der Verkehr zwischen deutschen Häfen (- 7 %). Von den wichtigsten Gütergruppen wurden vor allem Mineralölerzeugnisse (+ 9 %) und Kohle (+ 5 %) in größeren Mengen transportiert als im Vorjahr. Stärkere Rückgänge gab es bei Düngemitteln (- 20 %), chemischen Erzeugnissen (- 8 %) und Baustoffen (- 6 %). Der Containerverkehr hat in den Monaten Januar bis April 2001 mit + 3 % auf 448 000 TEU (TEU = 20-Fuß-Einheit) nicht so stark zugenommen wie im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr 2000 war gegenüber 1999 eine Wachstumsrate von 22 % registriert worden. Die vollständige Pressemitteilung, incl. Tabelle, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.statistik-bund.de zu finden. Weitere Auskünfte erteilt: Hans-Peter Lüüs, Telefon: (0611) 75-2125, E-Mail: binnenschiffahrt@statistik-bund.de ots-Originaltext: Statistisches Bundesamt Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.de Rückfragen bitte an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt Pressestelle Telefon: (0611) 75-3444 Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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