Statistisches Bundesamt

StBA: 2,4 % mehr Tonnage bei Eisenbahngütertransporten im Jahr 2000

Wiesbaden (ots) - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes wurden im gewerblichen Eisenbahnverkehr im Jahr 2000 rund 294,2 Mill. t Güter transportiert; 2,4 % mehr als 1999. Damit wurde der Rückgang im Jahr 1999 (- 6,0 %) teilweise wieder ausgeglichen. Der Mengenzuwachs ist auf grenzüberschreitende Transportleistungen zurückzuführen: So erhöhte sich der Güterversand in das Ausland um 10,3 % und erreichte 42,3 Mill. t, der Güterempfang aus dem Ausland stieg um 9,6 % auf 47,7 Mill. t. Der Durchgangsverkehr aus dem Ausland an das Ausland (10,5 Mill. t) nahm um 13,0 % zu. Der Binnenverkehr (- 1,3 %) erreichte mit 193,6 Mill. t nicht das Vorjahresergebnis; bereits im Jahr 1999 ging er um 7,2 % zurück. Annähernd ein Drittel (+ 31,9 %) mehr landwirtschaftliche Erzeugnisse (10,3 Mill. t) wurden transportiert. Bedingt durch eine höhere Nachfrage nach Transportleistungen der Montanindustrie lagen die Ergebnisse der diesem Sektor zuzuordnenden Güterkategorien Erze, Metallabfälle (30,2 Mill. t; + 5,3 %), Eisen, Stahl und NE-Metalle (53,9 Mill. t; + 9,1 %) sowie feste mineralische Brennstoffe (58,4 Mill.; +2,3 %) über den Vorjahreswerten. Im Jahr 1999 gab es hier zum Teil zweistellige Rückgänge (Erze, Metallabfälle: - 13,6 %, Eisen, Stahl und NE-Metalle: - 9,7 %, feste Mineralische Brennstoffe: - 5,6 %). Die Güterart chemische Erzeugnisse (21,7 Mill. t) konnte im Jahr 2000 mit einem Plus von 4,0 % den Rückgang des Vorjahres (- 2,9 %) ausgleichen. Die vollständige Pressemitteilung, incl. Tabellen, ist im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes unter www.statistik-bund.de zu finden. Weitere Auskünfte erteilt: Lothar Fiege, Telefon: (0611) 75-2391, E-Mail: lothar.fiege@statistik-bund.de ots-Originaltext: Statistisches Bundesamt Rückfragen bitte an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt Pressestelle Telefon: (0611) 75-3444 Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Themen in dieser Meldung


Weitere Meldungen: Statistisches Bundesamt

Das könnte Sie auch interessieren: