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Statistisches Bundesamt

Pharma-Exporte steigen im ersten Halbjahr 2008 um 11%

Wiesbaden (ots)

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
anlässlich der Internationalen Pharmazeutischen Fachmesse EXPOPHARM 
vom 18. bis 21. September 2008 in München mitteilt, wurden nach 
vorläufigen Ergebnissen pharmazeutische Erzeugnisse im Wert von 20,7 
Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2008 aus Deutschland in andere 
Staaten exportiert. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2007 bedeutete das 
eine Steigerung um 11,2%.
Die meisten exportierten pharmazeutischen Erzeugnisse gingen in 
die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (69%). Die im ersten 
Halbjahr 2008 in diese Länder ausgeführten pharmazeutischen Produkte 
hatten einen Wert von 14,3 Milliarden Euro. Das war eine Steigerung 
um 10,4% zum entsprechenden Vorjahreszeitraum. Wichtigste 
Handelspartner innerhalb der Europäischen Union waren Belgien (5,4 
Milliarden Euro; Anteil von 26% an allen exportierten 
pharmazeutischen Erzeugnissen) gefolgt von den Niederlanden (2,0 
Milliarden Euro; Anteil 10%) und Frankreich (1,1 Milliarden Euro; 
Anteil 5%).
In die Länder außerhalb der Europäischen Union (Drittländer) 
wurden pharmazeutische Waren im Wert von 6,3 Milliarden Euro (Anteil 
von 31%) aus Deutschland geliefert. Gegenüber dem ersten Halbjahr 
2007 war das ein Plus von 13%. Die wichtigsten Zielländer waren die 
Vereinigten Staaten (1,6 Milliarden Euro) und die Schweiz (1,1 
Milliarden Euro).
Nach Deutschland importiert wurden im ersten Halbjahr 2008 
pharmazeutische Produkte im Wert von 14,4 Milliarden Euro. Das waren 
1,7% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum. Von den Einfuhren kamen 
29% aus Irland (4,2 Milliarden Euro). Mit einem Anteil von 21% 
folgten die Vereinigten Staaten (3,0 Milliarden Euro) und die Schweiz
(1,5 Milliarden Euro; Anteil 10%).
Weitere Auskünfte gibt:
Peter Kohorst,
Telefon: (0611) 75-2469,
E-Mail:  info-aussenhandel@destatis.de

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:

Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de

Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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