Statistisches Bundesamt

Rohstahlproduktion im Juli 2008 bei 3,77 Millionen Tonnen

Wiesbaden (ots) - Die deutschen Hüttenwerke haben im Juli 2008 mit 2,37 Millionen Tonnen Roheisen und 3,77 Millionen Tonnen Rohstahl deutlich weniger hergestellt als im gleichen Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten sie 10,2% weniger Roheisen und 5,7% weniger Rohstahl als im Juli 2007. Gegenüber Juni 2008 ging die Produktion bei Roheisen um 9,2% zurück, bei Rohstahl waren es 10,0% weniger, kalender- und saisonbereinigt (Berliner Verfahren 4.1 - BV 4.1) ergab sich bei der Rohstahlproduktion ein Rückgang um 2,5%. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2008 wurden 17,65 Millionen Tonnen Roheisen und 28,18 Millionen Tonnen Rohstahl hergestellt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist die Roheisenproduktion um 2,5% und die von Rohstahl um 1,3% zurückgegangen. Im früheren Bundesgebiet lag die Erzeugung von Rohstahl im Juli 2008 bei 3,14 Millionen Tonnen und damit um 8,8% unter der des Vorjahreszeitraums. Gegenüber Juni 2008 ging sie um 11,2% zurück, kalender- und saisonbereinigt waren es 4,7% weniger. In den Monaten Januar bis Juli 2008 fiel die Rohstahlproduktion gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 2,3% auf 23,80 Millionen Tonnen. In den neuen Ländern war die Rohstahlerzeugung im Juli 2008 mit 0,63 Millionen Tonnen um 13,9% höher als im gleichen Vorjahresmonat. Gegenüber Juni 2008 wurden 3,7% weniger Rohstahl hergestellt, kalender- und saisonbereinigt ergab sich ein Anstieg um 4,3%. In den ersten sieben Monaten des Jahres 2008 wurden im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum mit 4,38 Millionen Tonnen 4,5% mehr Rohstahl produziert. Eine zusätzliche Tabelle enthält die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de. Weitere Auskünfte gibt: Zweigstelle Bonn, Roman Hartmann, Telefon: (01888) 644-8505, E-Mail: eisen-stahl@destatis.de Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an: Statistisches Bundesamt Pressestelle Telefon: (0611) 75-3444 E-Mail: presse@destatis.de Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

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