Statistisches Bundesamt

Weine aus Chile und Südafrika mit hohen Zuwachsraten

    Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sind die Weinimporte nach Deutschland im Jahr 2007 weiter angestiegen. Im vergangenen Jahr betrugen sie nach den vorläufigen Ergebnissen der Außenhandelsstatistik 1,3 Milliarden Liter Wein im Wert von 1,5 Milliarden Euro. Das waren 59 Millionen Liter oder 4,8% mehr als im Jahr 2006, der Einfuhrwert stieg um 13 Millionen Euro (+ 0,8%) gegenüber dem Vorjahr.

    Das wichtigste Herkunftsland der Weine war im Jahr 2007 wie im Jahr 2006 Italien (507 Millionen Liter im Wert von 543 Millionen Euro), das damit die Einfuhrmenge des Vorjahres um 2,5% verfehlte. Es folgten Frankreich (219 Millionen Liter im Wert von 374 Millionen Euro; + 1,4%) und Spanien (199 Millionen Liter im Wert von 191 Millionen Euro), das die Einfuhrmenge nach zweijähriger Talfahrt wieder um 14,6% steigern konnte.

    Steigender Beliebtheit erfreuen sich auch weiterhin die außereuropäischen Weine. Im Jahr 2007 wurden aus Chile 63 Millionen Liter Wein (+ 38%) im Wert von 67 Millionen Euro importiert. Aus Südafrika kamen 58 Millionen Liter (+ 50,9%) für 67 Millionen Euro, aus den Vereinigten Staaten 46 Millionen Liter (- 0,5%) für  62 Millionen Euro und aus Australien 45 Millionen Liter (+ 13,5%) für 59 Millionen Euro. Damit nahm Chile die führende Position der überseeischen Weinlieferländer ein, gefolgt von Südafrika, das sich den zweiten Platz vor den USA und Australien sichern konnte.

    Auch bei den Weinausfuhren waren 2007 wieder sowohl in der Menge als auch im Warenwert Steigerungen zu verzeichnen. Mit 316 Millionen Litern Wein stieg die Menge 2007 gegenüber dem Vorjahr um 19 Millionen Liter (+ 6,5%). Der Gesamtwert lag mit 643 Millionen Euro um 60 Millionen Euro (+ 10,3%) höher als 2006. Die Hauptabnehmerländer waren Großbritannien (81 Millionen Liter; 142 Millionen Euro), die Niederlande (55 Millionen Liter; 79 Millionen Euro), die USA (31 Millionen Liter; 110 Millionen Euro), Schweden (25 Millionen Liter; 32 Millionen Euro) und die Russische Föderation (20 Millionen Liter; 29 Millionen Euro).

    Eine zusätzliche Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter www.destatis.de.

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