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O-Ton-Beitrag: Über 500 Jugendliche lernen ab 1. Oktober im Praktikantenprogramm "Chance plus" In Sachsen bietet die Deutsche Bahn in einem Kurs 20 Plätze zur Vorbereitung auf Ausbildung und Beruf an

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Berlin (ots)

Am 1. Oktober startet die Deutsche Bahn AG das 
Praktikantenprogramm "Chance plus". Über 500 Jugendliche erhalten an 
15 Standorten bundesweit in einem knapp einjährigen Ausbildungskurs 
die Qualifizierung für eine anschließende Lehre oder den 
Berufseinstieg. In Sachsen beginnen am Standort Leipzig 20 junge 
Leute eine Ausbildung.
"Chance plus" ist eine Kombination aus schulischer Ausbildung, 
Förderung der Sozial- und Methodenkompetenz und fachlicher 
Berufsorientierung. Das Qualifizierungsprogramm ist Teil des vor zwei
Jahren zwischen Wirtschaft und Bundesregierung vereinbarten Pakts für
Ausbildung und Fachkräftenachwuchs. Zielgruppe sind Schüler, die noch
nicht die erforderliche Ausbildungsreife mitbringen und deshalb 
keinen Ausbildungsplatz gefunden haben.
"Viele unserer Teilnehmer wurden in der Schule mit Misserfolgen 
konfrontiert", sagt Margret Suckale, Personalvorstand der Deutschen 
Bahn AG. "Als einer der größten Arbeitgeber in Deutschland möchten 
wir als Bahn dazu beitragen, diese Jugendlichen zu unterstützen."
Die Bahn hatte das Qualifizierungsprogramm vor zwei Jahren mit 
zunächst 140 Plätzen gestartet. In der zweiten Auflage im Herbst 2005
konnten bereits über 400 Plätze angeboten werden. Über 70 Prozent der
Absolventen dieses Jahrgangs sind erfolgreich in die Ausbildung oder 
einen Berufseinstieg vermittelt worden. Vor diesem Hintergrund 
entschied sich die Bahn für eine Ausweitung des Programms auf über 
500 Plätze.
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O-Töne:
Viviane Kramer, Absolventin Chance plus :
"Ich konnte zeigen, dass ich trotz meiner schlechten Noten, wirklich 
auch was auf dem Kasten habe. Dass ich zeigen kann, ich kann 
arbeiten, auch wenn ich eine Fünf auf dem Zeugnis habe. Und ich 
denke, das hat sich durchgesetzt." 13 Sekunden
"Chance plus war für mich eine riesige Chance, wenn nicht die 
Chance überhaupt in meinem Leben bis jetzt. Chance plus hat mir ein 
ganzes Stück Selbstbewusstsein wieder gegeben. So viel 
Selbstbewusstsein, dass ich jetzt sogar angefangen habe, mein Buch zu
schreiben, weil einfach immer wieder die Motivation da war von Seiten
der Betreuung, die gesagt hat: Du schaffst mehr, Du kannst mehr, und 
das habe ich jetzt auch endlich so begriffen und kann es endlich auch
so umsetzen, wie ich es möchte." 15 Sekunden
Margret Suckale, Vorstand Personal DB AG:
"Bei Chance plus geben wir jungen Menschen, die eigentlich keine 
Chance auf einen Ausbildungsplatz haben, eine Chance dieses 
nachzuholen. Sie werden elf Monate lang bei uns geschult, auch wieder
in Theorie und Praxis. Werden in die Lage versetzt, eine vernünftige 
Bewerbung aufzusetzen. Und mit diesem Programm haben wir einen 
durchschlagenden Erfolg geradezu. Wir haben auch in diesem Jahr 
wieder 70 Prozent dieser jungen Menschen, die bei der Bahn bleiben, 
entweder in eine Ausbildung gehen oder in eine Direktbeschäftigung."
32 Sekunden
Dr. Martina Niemann, Leiterin Konzernarbeitsmarkt:
"Chance plus ist eine Praktikantenprogramm. Da haben junge Leute die 
Möglichkeit, elf Monate ein Praktikum zu absolvieren, was sie im 
Anschluss befähigt, die Ausbildungsberufe, die die Deutsche Bahn 
anbietet, auch ausüben zu können. Und deshalb hat dieses 
Praktikumsprogramm vier Elemente. Das erste ist die fachliche 
Ausbildung durch erfahrene Ausbilder in den Betrieben. Das zweite ist
die allgemeine Grundausbildung, wie wir das nennen, das ist 
Mathematik, Deutsch, Englisch. Der dritte Teil - auch sehr wichtig - 
ist Training von Methoden und Sozialkompetenz durch kontinuierliche 
Begleitung von Sozialarbeitern oder Sozialpädagogen in diesen 
Gruppen. Und das letzte und wichtige Element ist, dass das 
Praktikumsprogramm mit einem IHK-Zertifikat endet. Das heißt auch, 
wenn an das Praktikumsprogramm sich kein Weg in die unmittelbare 
Berufsausbildung anschließt, hat man ein Zertifikat, welches die 
Teilnahme bescheinigt und zum Beispiel sagt, dass der junge Mann oder
die junge Frau, einen bestimmten Abschluss bei der IHK - Call Center 
Agent oder ähnliches - erworben  hat."
68 Sekunden
"Die Bewerbung der jungen Leute erfolgt über die Bundesagentur für
Arbeit. Denn das ist ja ein Programm, was sich insbesondere an jungen
Leute richtet, die keinen Ausbildungsplatz bekommen haben, also 
eingeschränkte Vermittlungsperspektiven haben. Erfahrung, die man da 
macht, ist, dass bei den jungen Leuten in der Regel die Noten nicht 
so gut sind. Das bedeutet, dass wir Wert darauf legen, welche 
sonstigen Qualifikationen sie mitbringen. Serviceorientierung, 
Engagement spielen eine große Rolle oder aber auch zum Beispiel 
Zweisprachigkeit durch den Haushalt zu Hause, deshalb Kinder von 
Familien mit Migrantenhintergrund haben da eine gute Chance."
39 Sekunden
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Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Wir bitten jedoch 
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an  desk@newsaktuell.de.

Kontakt:

Claudia Triebs
Tel. (030) 297-61133
claudia.triebs@bahn.de

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