Deutsche Bahn AG

Deutsche Bahn: Investitionsoffensive wird konsequent fortgesetzt

    Berlin (ots) - Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat in
seiner heutigen Sitzung der mittelfristigen Investitionsplanung des
DB Konzerns zugestimmt.
    
    Das Gesamtinvestitionsvolumen im Zeitraum 2002 bis 2006 beläuft
sich auf 45 Mrd. EURO (87 Mrd. DM). Die Schwerpunkte der
Investitionsplanung liegen unverändert in der Erweiterung und
Verbesserung der Netzinfrastruktur (28 Mrd. EURO), der Verjüngung der
Fahrzeugflotte (10 Mrd. EURO) und der Modernisierung der
Personenbahnhöfe (3 Mrd. EURO).
    
    Damit wird der seit der Bahnreform beschrittene Weg einer auf die
Kunden ausgerichteten Investitions- und Modernisierungsoffensive
konsequent fortgesetzt. In den vergangenen acht Jahren hat der DB
Konzern 60 Mrd. EURO (117 Mrd. DM) investiert und damit einen Teil
des investiven Nachholbedarfs aus der Zeit vor der Bahnreform
aufgeholt. Das auch weiterhin hohe Investitionsniveau zeigt, dass die
Modernisierungsoffensive noch nicht abgeschlossen ist. Dies gilt
insbesondere für die Infrastruktur des Netzes. Die Modernisierung der
Infrastruktur wird auch den aktuell rund 200 konzernfremden Nutzern
des Schienennetzes zugute kommen.
    
    Die Finanzierung der geplanten Investitionen erfolgt vor allem aus
der Innenfinanzierungskraft des DB Konzerns und den
Finanzierungsbeiträgen des Bundes, der damit seiner Verantwortung für
die Schieneninfrastruktur nachkommt.
    
    Die hohe Investitionsintensität wird im Planungszeitraum zunächst
zu einem Anstieg der Verschuldung führen. Basierend auf dem guten
Rating sowie der soliden Finanzierungsstruktur wird der DB Konzern in
den nächsten Jahren die Kapitalmärkte zur ergänzenden Finanzierung
des Spitzenbedarfs nutzen. Gegen Ende des Planungszeitraums wird die
Verschuldung wieder zurückgeführt.
    
    Mit dem verabschiedeten Investitionsprogramm geht der DB Konzern
auf dem mit der Sanierungs- und Investitionsoffensive vor einem Jahr
eingeschlagenen Weg konsequent weiter.
    
    Zu Vorwürfen, der Bahnvorstand verschweige Risiken bei
Großprojekten in seiner Planung, stellte das Präsidium des
Aufsichtsrates ausdrücklich fest: Der Vorstand der Bahn hat den
Aufsichtsrat gerade auch in Bezug auf die öffentlich genannten
Großprojekte laufend über die Risiken unterrichtet. Die bisher
festgestellten Risiken seien, soweit erforderlich durch
Rückstellungen abgedeckt, auf jeden Fall aber in der Finanzplanung
bis 2006 berücksichtigt. Das Präsidium wird sich über die weitere
Entwicklung regelmäßig unterrichten lassen. Wegen der Komplexität der
Projekte ist eine abschließende Risikobewertung nicht möglich.
    
    
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