Deutsche Bahn AG

Tarifvereinbarung bei der Bahn

    Frankfurt a.M. (ots) - In einem Spitzengespräch haben sich die
Führung der Deutschen Bahn und die Gewerkschaftsspitzen der TRANSNET
Gewerkschaft GdED sowie der Tarifgemeinschaft TGM, die aus der
Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der
Verkehrsgewerkschaft GDBA besteht, eine Tarifvereinbarung
abgeschlossen. "Wir sind ein Stück bei der Zukunftssicherung
vorangekommen" sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn nach Abschluss des
Gesprächs.
    
    Die wesentlichen Punkte der Vereinbarung:
    
    - Die Gesprächspartner werden die Verhandlungen zu
wettbewerbsfähigen Beschäftigungsbedingungen fortsetzen, damit die
Bahn im Wettbewerb mit anderen Anbietern besonders aus dem
Regionalverkehr und Güterverkehr bestehen kann.
    
    - In engem Zusammenhang mit den wettbewerbsfähigen
Beschäftigungsbedingungen steht die Vereinbarung zum
Zukunftssicherungsfonds, der in der bisherigen Form aufgegeben wird.
Stattdessen sollen Branchenfonds beim Wegfall oder bei der
Verminderung tariflicher Leistungen oder bei Betriebsübergängen
sozialverträgliche Lösungen ermöglichen.
    
    - Die bereits im letzten Oktober vereinbarte Entgeltrunde 2000
bleibt bestehen. Danach erhöhen sich die Entgelte für die
Beschäftigten und Auszubildenden zum 01.11.2000 um zwei Prozent und
zum 01.03.2002 um 2,4 Prozent. Die Angleichung der Ostgehälter an das
West-Niveau erreicht zum 01.01.2002 90 Prozent. Von den
Lohner-höhungen 2000 und 2002 werden ab 01.04.2001 bzw. 01.03.2002
jeweils 0,2 Prozentpunkte auf besitzstandswahrende Zulagen aus Zeiten
der Behördenbahn angerechnet. Außerdem wird über eine Regelung zur
freiwilligen Abgeltung der Zulagen aus Zeiten der alten Behördenbahn
verhandelt.
    
    - Die Tarifparteien vereinbarten außerdem die bahneigene
Beschäfti-gungsgesellschaft DB Arbeit neu zu ordnen. Auch sollen
externe Transfergesellschaften für befristete Einsatz- und
Förderungsmöglichkeiten geschaffen werden.
    
    - Verabredet wurden auch Verhandlungen zur Altersteilzeit und zur
Weiterentwicklung des Vorruhestandes für Arbeitnehmer.
    
    
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