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Rheinische Post: Meyer: Hochqualifizierte Mütter sollten schneller in den Job zurückkehren

Düsseldorf (ots)

In der Debatte über Kleinkinderbetreuung in
Deutschland hat der wirtschaftspolitische Sprecher der Union, Laurenz
Meyer (CDU), die volkswirtschaftliche Bedeutung einer ungehinderten 
Rückkehr der Mütter in den Job hervorgehoben. In Deutschland setzten 
Mütter  im Durchschnitt 29 Monate nach der Geburt eines Kindes aus. 
"Das ist für Frauen, die Karriere machen wollen und deren Potenzial 
genutzt werden soll, zu lang, um voll im Beruf zu bleiben", sagte 
Meyer der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Aus Sicht der 
Betriebe und aus volkswirtschaftlicher Sicht können wir es uns nicht 
leisten, das Potenzial der Hochqualifizierten nicht zu nutzen", 
betonte der Bundestagsabgeordnete. Er forderte eine bessere 
Zusammenarbeit von staatlichen Institutionen und Firmen. Man müsse 
aber hochqualifizierte Frauen "bei der Stange halten". 
Teilzeitangebote, Heimarbeit, Krippenplätze, aber auch "andere 
Organisationsformen" wie Pflegemütter oder betriebliche Lösungen 
müssten Müttern mit Wunsch nach einer außerhäuslichen Berufstätigkeit
eine Entscheidung für den Job überhaupt erst ermöglichen, so Meyer. 
Zugleich betonte er: Mit Teilzeitarbeit könne man "keine 
Führungsposition erobern". Frauen, die in Führungspositionen sein 
wollten,müssten sich so organisieren, dass Vollzeitarbeit möglich 
sei. Selbstverständlich müsse es weiter möglich sein, dass Mütter 
sich entscheiden, zu Hause beim Kind zu bleiben.

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