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Rheinische Post: Adieu Reform

Düsseldorf (ots)

Von Eva Quadbeck
Beim Gesundheitsfonds geht es der großen Koalition wie Goethes 
Zauberlehrling: "Herr, die Not ist groß! Die ich rief, die Geister, 
werd ich nun nicht los." Die Regierung hat nach einer 
Gesundheitsreform gerufen und den Fonds herbei verhandelt. Jetzt ist 
diese ominöse Geldsammelstelle zum Herzstück der Reform aufgestiegen.
Leider wird kein Hexenmeister kommen, der den Fonds dahin 
zurückschickt, wo er hingehört. Noch nicht einmal Bayerns 
Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) wird es wagen, das 
Reform-Projekt in die Ecke zu schicken.
Das Problem muss in Berlin gelöst werden. Die große Koalition muss 
sich endlich von der verrückten Idee verabschieden, dass eine 
Geldsammelstelle die Finanzierungsprobleme im Gesundheitswesen lösen 
kann. Kippt der Gesundheitsfonds, erleidet auch die Regierung einen 
weiteren Ansehensverlust. Dann aber wären endlich die Energien frei, 
mehr Effizienz ins Gesundheitssystem zu bringen. Die Reform muss 
konkrete Missstände korrigieren, statt ein neues System über die 
alten, maroden Strukturen zu stülpen. Zu den positiven Ansätzen 
zählen die geplante Reform der ärztlichen Gebührenordnung sowie mehr 
Vertragsfreiheit für Ärzte, Krankenhäuser und Krankenkassen.

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Rheinische Post
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Telefon: (0211) 505-2303

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