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Rheinische Post: Kommentar
Druck auf Nordkorea = Von Martin Kessler

Düsseldorf (ots) - Das kommunistische Nordkorea ist derzeit der gefährlichste Staat der Welt. Von ihm geht die größte Bedrohung des Weltfriedens aus, selbst ein Atomkrieg scheint möglich. Da ist es zumindest etwas beruhigend, dass China und die USA sich nun auf Sanktionen verständigt haben. Die signalisieren Nordkoreas Diktator Kim Jong Un, dass er sich auch auf seinen bisherigen Verbündeten in Peking nur noch bedingt verlassen kann. Ohnehin ist die Lage noch verwickelter, als sie bisher schien. Denn offenbar konnte Nordkorea sein Raketenprogramm (die besten Flugkörper erreichen bereits die großen US-Städte) nur mit russischer Hilfe durchziehen. Destabilisiert Putin auch über diesen Kanal den freien Westen? Auszuschließen ist es nicht. Nordkorea ist auf jeden Fall die erste ernste außenpolitische Bewährungsprobe für den sprunghaften US-Präsidenten Donald Trump. Er muss mit den Verbündeten Festigkeit zeigen, aber gleichzeitig eine Eskalation verhindern. Das ist schwer genug. Denn genau diese Eskalation braucht Kim. Sein Regime hängt an weiteren Raketenstarts. Keine guten Aussichten.

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