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Rheinische Post: Kommentar: Globale Gesundheit

Düsseldorf (ots) - Endlich hat es das Thema Gesundheit auf die Agenda des Treffens- der Industrie- und Schwellenländer G20 geschafft. Der Schutz der Bevölkerung vor tückischen Krankheiten und bedrohlichen Epidemien ist mehr als eine Frage der Humanität. Auch die Wirtschaftsstärke und die Zukunftsfähigkeit einer Nation hängen von der Gesundheit der Bevölkerung ab. Während des Ebola-Ausbruchs in drei westafrikanischen Ländern 2014 versagte die Weltgemeinschaft auf erschütternde Weise. Ohne die aufopferungsvolle Hilfe von "Ärzte ohne Grenzen" wäre dieser Ausbruch noch viel schlimmer verlaufen. Immerhin scheinen die Weltgesundheitsorganisation und die Industriestaaten aus der Blamage, die viele Menschenleben gekostet hat, gelernt zu haben. Inzwischen stehen sofort verfügbare Finanzmittel für solche Krisen bereit. Weiter gibt es nun Absprachen, wer bei einem Krankheitsausbruch wie agieren muss. Das sind Schritte in die richtige Richtung. Zudem aber wird man die Gesundheitssysteme der ärmsten Länder noch deutlich stärken müssen.

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