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Rheinische Post: Union verlangt beschleunigte Bearbeitung tschetschenischer Asylanträge

Düsseldorf (ots) - Nach den jüngsten Razzien gegen Tschetschenen unter Terrorverdacht hat die Union eine beschleunigte Bearbeitung von Asylanträgen von Tschetschenen durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und eine konsequente Anwendung der Dublin-Verordnung gefordert. "Vor dem Hintergrund, dass die meisten tschetschenischen Asylbewerber über Polen einreisen, müssen die, die in Polen registriert wurden, auch umgehend nach Polen zurückgebracht werden", sagte Unions-Sicherheitsexperte Stephan Mayer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe). Er verwies auf eine niedrige Anerkennungsquote tschetschenischer Antragssteller. Die Redaktion berichtet unter Berufung auf Angaben des BAMF, dass die Zahl der Asylanträge von Tschetschenen in den ersten neun Monaten dieses Jahres mit 7.715 bereits mehr als doppelt so hoch war wie im gesamten letzten Jahr mit 3.711. Die Schutzquote sei jedoch von 7,5 auf 3,9 Prozent gesunken.

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