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Rheinische Post: Kommentar: Fairness für Autofahrer

Düsseldorf (ots) - Auto und Führerschein bedeuten für viele Menschen persönliche Freiheit und oft auch wirtschaftliche Absicherung. Denn ohne Fahrerlaubnis können viele Arbeitnehmer ihren Job nicht erfüllen. Deshalb darf die Medizinisch-Psychologische Untersuchung, die bei schweren oder wiederholten Verkehrsvergehen fällig ist, noch nicht einmal den Hauch von Willkür haben. Die aktuellen Regeln sind nicht ausreichend transparent. In Teilen sind sie sogar unfair. Auch bei der Überprüfbarkeit der Ergebnisse einer MPU gibt es Nachbesserungsbedarf. Ein Einspruch gegen die Entscheidung eines einzelnen Psychologen muss möglich sein. Um Missverständnisse zu vermeiden: Bei einer Reform der MPU soll es selbstverständlich nicht darum gehen, möglichst allen den Führerschein zurückzugeben. Wem es nicht gelingt, nachzuweisen, dass er seinen Alkoholkonsum im Griff hat und von illegalen Drogen die Finger lässt, der kann seine Fahrerlaubnis nicht zurückbekommen. Die Verkehrssicherheit muss an erster Stelle stehen.

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