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Rheinische Post: Kommentar: Vom Winde verweht

Düsseldorf (ots) - Der Rosenmontag könnte in diesem Jahr vielerorts buchstäblich vom Winde verweht werden. Und das hat weder was mit Terrorwarnungen noch mit kriminellen Flüchtlingen zu tun. Schuld ist das Wetter! Leider kann dagegen nicht einmal die Polizei was machen. Sollten die Wettervorhersagen zutreffen, finden viele Umzüge aus Sicherheitsgründen nicht statt. Das wäre dann eine traurige, aber richtige Entscheidung. Sicherheit geht vor. Und die wäre bei Windstärken der Stufen acht bis elf nicht mehr gegeben. Den Verantwortlichen bliebe nichts anderes übrig: Die Sicherheitskonzepte schreiben klar vor, ab welcher Windstärke ein Zug abgesagt werden muss. Und man sollte besser zu vorsichtig sein als umgekehrt. In vielen Städten fällt am morgigen Sonntag der Entschluss, in einigen Kommunen will man aber auch noch bis zum Montagvormittag damit warten. Das wäre zu spät. Viele Jecken hätten sich dann schon auf den Weg zu den Zügen gemacht - und das womöglich bei heftigem Sturm. Das wäre dann ein unnötiges wie unkalkulierbares Risiko.

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