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Rheinische Post: Kommunen in NRW fordern neue "Mikätzchen" für Flüchtlinge und Debatte über höhere Pensionsgrenze für Lehrer

Düsseldorf (ots) - Der Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalen fordert von der Landesregierung mehr Lehrer für Flüchtlingskinder. "Allein in NRW sind für die 40.000 erwarteten zusätzlichen Schüler pro Jahr 3000 Lehrer nötig", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Bernd Jürgen Schneider, der in Düsseldorf erscheinenden Rheinischen Post (Samstagausgabe): "Die sind nicht von den Bäumen zu pflücken." Er schlug deshalb eine verkürzte Ausbildung vor, um rasch neue Lehrer zur Verfügung zu haben: "Man müsste über ein Schnellstudium wie bei den ,Mikätzchen' in den 60er Jahren nachdenken - vier statt sechs Semester. Oder über vierteljährige Pflichtpraktika für Studenten pro Studienjahr." Schneider brachte auch eine höhere Pensionsgrenze ins Gespräch: "Wenn ein Bürgermeister bis 80 arbeiten kann, kann ein fitter Lehrer auch bis 70 arbeiten." Er erwarte außerdem, sagte Schneider, schlechtere Unterrichtsversorgung durch den Flüchtlingszuzug: "Die Klassen werden größer werden."

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