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Rheinische Post: Merkels Wurschtelei

Düsseldorf (ots) - Wenn man sich die politisch kleinkarierte große Koalition betrachtet, denkt man: Wann ist das Bündnis derer, die nicht zusammengehören, endlich zu Ende? Und: Warum ist eigentlich eine Mehrheit der Wahlberechtigten (von denen eine starke Minderheit gar nicht an Wahlen teilnimmt) so angetan von der kompromisslerischen Wurschtelei unter dem nach Kanzlerdarsteller Kurt-Georg Kiesinger (1966-69) zweiten "wandelnden Vermittlungsausschuss" namens Angela Merkel? Was wäre los im Land, in dem die Stimmung besser ist als die Lage, wenn die fleißigen und einfallsreichen Mittelständler, die überwiegend exzellent geführten Konzerne mitsamt ihren tüchtigen Belegschaften sich nicht im In- und Ausland derart bewährten, wie sie es seit Jahren tun? Wenn die Koalition noch ein paar Jahre so weitermacht und die so genannte Inhaberin der Richtlinienkompetenz in der Innen- und Wirtschaftspolitik weiterhin sozialdemokratisieren statt reformieren lässt, dann muss einem angst und bange werden für den Tag, an dem auch über dem ökonomischen Sunshine-State Germany dunkle Wolken aufziehen.

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