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Rheinische Post: Rheinischer Präses wirft "Pegida" Rassismus vor

Düsseldorf (ots) - Der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, hat die "Pegida"-Demonstranten scharf angegriffen. "Wer das christliche Abendland retten will, ist aufgefordert, sich den Mitmenschen fürsorglich zuzuwenden", schreibt Rekowski in einem Beitrag für die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post (Samstagausgabe). "Wer montags schwarz-rot-gold angestrichene Kreuze durch die Städte trägt, hat dafür aber keine Hand frei - und das Herz auch nicht." Rechtsextreme und Rechtsradikale kochten mit der Angst vor Überfremdung "ein übles Süppchen", indem sie sich die Rettung des christlichen Abendlandes auf die Fahnen schrieben. Das habe mit dem "biblischen Original" aber nichts mehr zu tun. "Die Montagsparolen", schreibt Rekowski, ohne "Pegida" explizit zu nennen, "sind die plumpe Fälschung, hinter denen die Süppchenkocher ihren Nationalismus, ihren Rassismus und ihre Fremdenfeindlichkeit verstecken." Mit jedem geretteten Flüchtling rette Europa auch einen Teil seiner Werte: "Das christliche Abendland geht unter, wenn im Mittelmeer Tausende ertrinken, und nicht, wenn in einer Kleinstadt Flüchtlinge aufgenommen werden."

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