Rheinische Post

Rheinische Post: Unschuldige Uniformen

Düsseldorf (ots) - Die Ächtung von Lufthansa-Uniformen bei der Trauerfeier zum Gedenken an die Opfer des Germanwings-Absturzes ist eine unzulässige Diskriminierung von Lufthansa-Mitarbeitern. Dies vor allem, weil die Uniformen von Polizisten und Feuerwehrmännern ausdrücklich erlaubt sein sollen. Für Piloten und Flugbegleiter gehören Uniformen aber ebenso zum beruflichen Alltag wie für Polizisten und Feuerwehrmänner. Unabhängig davon, wie man zu Uniformen im Allgemeinen und zum Tragen von Uniformen auf Trauerfeiern im Besonderen steht: Die einen zu dulden und die anderen nicht, ist ein klarer Fall von Diskriminierung. Und zwar von unbegründeter Diskriminierung: Weder der Lufthansa-Konzern noch seine Tochter Germanwings sind nach allen bisherigen Erkenntnissen für den Tod der 149 Absturz-Opfer verantwortlich. Im Gegenteil. Die Lufthansa gehört selbst zu den Opfern eines offenbar wahnsinnigen Einzeltäters. Lufthanseaten haben nicht mehr und nicht weniger Grund als Polizisten oder Feuerwehrmänner, ihre Uniform mit Stolz zu tragen.

Pressekontakt:

Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Rheinische Post

Das könnte Sie auch interessieren: