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Rheinische Post: Koalition erhöht Reformdruck auf Athen
Rehberg: "Halten Griechenland nicht unter allen Umständen im Euro"

Düsseldorf (ots) - Führende Finanzpolitiker der Koalition haben die griechische Regierung aufgefordert, jetzt umgehend strukturelle Reformen einzuleiten. "Die griechische Regierung hat eine Bringschuld und muss ihre eigenen Reformvorschläge konkretisieren", sagte SPD-Fraktionsvize Carsten Schneider der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Dienstagausgabe). "Bevor es zu weiteren Auszahlungen aus dem bestehenden Programm kommen kann, muss die Regierung unter Beweis stellen, dass sie strukturelle Reformen auch umsetzen wird. Ankündigungen allein reichen dafür nicht aus", sagte Schneider. Auch CDU-Chefhaushälter Eckhardt Rehberg erklärte, Athen müsse jetzt endlich die Chance nutzen, die ihm die Euro-Staaten durch die beschlossene Verlängerung des Hilfspakets um weitere vier Monate gewährt hätten. "Die Tsipras-Regierung muss jetzt liefern", forderte Rehberg. "Es ist unser Ziel, Griechenland im Euro zu halten, aber nicht unter allen Umständen. Diese Entscheidung wird nicht in Berlin, sondern in Athen gefällt", sagte der haushaltspolitische Sprecher der Unionsfraktion.

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